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18.01.2008

09:29 Uhr

Medienbericht

Krankenkassen fehlen Milliarden für Pensionen

Die Verbindlichkeiten der Krankenkassen sind einem Medienbericht zufolge mehr als zehn Milliarden Euro höher als bislang bekannt. Der Grund sei, dass die Kassen für die Pensionen ihrer Mitarbeiter in beamtenähnlichen Anstellungsverhältnissen keine Rücklagen gebildet hätten.

Chipkarten diverser gesetzlicher Krankenkassen. Foto: ap Quelle: ap

Chipkarten diverser gesetzlicher Krankenkassen. Foto: ap

HB BERLIN. Allein der AOK fehlten der „Bild“-Zeitung zufolge 8,1 Milliarden Euro. Bund, Länder und Krankenkassen stritten sich nun, wie der geplante Gesundheitsfonds im kommenden Jahr mit ausgeglichenen Bilanzen gestartet werden könne.

Baden-Württembergs Gesundheitsministerin Monika Stolz (CDU) forderte in dem Bericht, dass mit dem Fonds-Start die Länder für ihre Kassen nicht mehr haften sollen. Der Chef des BKK-Bundesverbandes, Wolfgang Schmeinck, sagte der Zeitung: „Die Altlasten dürfen nicht den Kassen aufgebürdet werden, die rechtzeitig vorgesorgt haben.“ Ab Januar kommenden Jahres soll der Gesundheitsfonds die Beitragseinnahmen zwischen den gesetzlichen Krankenkassen verteilen.

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