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29.03.2011

01:40 Uhr

Medienbericht

Oppermann: Steinbrück als Kanzlerkandidat

Vondpa

Der Parlamentarische Geschäftsführer der SPD, Thomas Oppermann, sieht Peer Steinbrück als einen möglichen Kanzlerkandidaten. 2013 wolle die SPD den Kanzler stellen - in einer Koalition mit den Grünen.

Wird als möglicher SPD-Kanzlerkandidat gehandelt: Peer Steinbrück Quelle: ap

Wird als möglicher SPD-Kanzlerkandidat gehandelt: Peer Steinbrück

Berlin„Für die Kanzlerkandidatur kommen mehrere Politiker der SPD infrage. Peer Steinbrück ist einer von ihnen“, sagte Thomas Oppermann, Parlamentarischer Geschäftsführer der SPD-Bundestagsfraktion, der in Berlin erscheinenden Tageszeitung „Die Welt“ (Dienstag). Steinbrück verfüge über „enorme internationale Erfahrung und Kompetenz in der Finanz- und Wirtschaftswelt“.

SPD und Grüne seien „in freundschaftlicher Konkurrenz verbunden“, sagte Oppermann. „Unser Ziel bleibt es, ab 2013 den Bundeskanzler einer rot-grünen Koalition zu stellen.“ In Baden-Württemberg werde die SPD „gemeinsam mit den Grünen eine Politik machen, die die immer noch starke Stellung der CDU auf Dauer angreift.“ Oppermann bescheinigte den Grünen, einen „Vertrauensüberschuss“ zu genießen. „Nun steht ihnen eine Realo-Rosskur bevor. In Baden-Württemberg werden ihnen viele pragmatische Entscheidungen abverlangt werden.“ Auch mit einem Grünen-Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann werde Baden-Württemberg zu den (bisher nur von der SPD geführten) „A-Ländern“ zählen. „Ich freue mich schon, ihn zur Besprechung der A-Länder vor dem nächsten Vermittlungsausschuss einzuladen.“

Gleichzeitig meldete Oppermann Zweifel an der bundespolitischen Kompetenz der Grünen an. Die Grünen hätten dem Awacs-Einsatz über Afghanistan zu je einem Drittel zugestimmt, ihn abgelehnt und sich enthalten. „Mit der Dreiteilung ihrer Position in einer wichtigen außenpolitischen Frage könnten die Grünen in einer Bundesregierung nur schwer bestehen“, sagte er. Die deutsche Enthaltung im UN-Sicherheitsrat sieht Oppermann nicht als Problem an, wohl aber die Haltung dahinter. Außenminister Guido „Westerwelle wollte damit vor den Landtagswahlen punkten. Das war ein Fehler. Westerwelle hat unsere Partner brüskiert. Er hat die Spaltung von EU und Nato vertieft.“

Kommentare (6)

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29.03.2011, 05:47 Uhr

Und schon fragt der Pop-Beauftragte der SPD:
"Und was wird dann aus mir?"

Sven

29.03.2011, 08:31 Uhr

Man muß sich angewöhnen unsere Politiker nach Ihren Taten zubeurteilen. Und ein Herr Steinbrück(der persönlich und mit Staatgeldern die Fusion Dresdnerbank-Commerzbank erst möglich gemacht hat und die jetzt alle von der der Bankenrettung profitieren ,da sie"zugroß" also systemrelevant sind)ist keine Option als Kanzeler. Da kann man auch gleich Schäuble zum Kanzler machen.Und der nächste Bundeskanzler/in ist eh schon ausgesucht.Wie alle Kanzler schon weit vor den Wahlen längst feststehen.

Account gelöscht!

29.03.2011, 12:48 Uhr

Neulich im Fernsehn:

Deutschland sucht den (nächsten) Kanzler!

- Sahra Wagenknecht
- Claudia Roth
- Chem Özdemir
- Sigi Pop
- Rainer Brüderle
- Super Guido
- Das Merkel

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