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05.11.2011

17:17 Uhr

Medienbericht

Reallöhne sinken trotz Aufschwung weiter

Seit 2005 ist das Realeinkommen eines mittleren deutsche Arbeitnehmers um sieben Prozent gesunken. Das geht laut der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung" aus einer bislang unveröffentlichten Studie des DIW hervor.

Ein-Euro-Stücke liegen in einer Geldbörse. dpa

Ein-Euro-Stücke liegen in einer Geldbörse.

BerlinDie Reallöhne der deutschen Arbeitnehmer sinken trotz der in den vergangenen Monaten guten Konjunkturlage weiter. Die Lohnsteigerungen seien zuletzt deutlich hinter der Inflation zurückgeblieben,
berichtet die „Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung“ (F.A.S.) unter Berufung auf eine unveröffentlichte Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW). Demnach ist das monatliche Realeinkommen eines mittleren deutschen Arbeitnehmers zwischen 2008 und 2010 um 1,5 Prozent gesunken, seit 2005 sogar um sieben Prozent.

Dass sich der Trend im laufenden Jahr dreht, ist nach Angaben der „F.A.S.“ unwahrscheinlich. Zumindest die Tariferhöhungen seien dieses Jahr bislang erneut hinter der Inflation zurückgeblieben. Zwar seien im zweiten Quartal einige Lohnerhöhungen wirksam geworden, doch „für den weiteren Verlauf des Jahres sind wieder nur moderate Lohnanhebungen zu erwarten“, zitierte das Blatt die Autoren der Studie, Karl Brenke und Markus Grabka.

Der Lohndruck trifft demnach nicht nur Arbeitnehmer ohne Ausbildung. Auch die Stundenlöhne von Hochschulabsolventen seien seit 2005 gesunken. Die Daten für die Studie stammen dem Bericht zufolge aus dem Sozioökonomischen Panel, einer jährlichen Umfrage unter mehr als 20.000 Deutschen.

Von

afp

Kommentare (40)

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Catweezle

05.11.2011, 17:19 Uhr

die einen zocken ab - die anderen werden ausgesaugt
Nicht nur bei Lohnempfängern:
http://www.ardmediathek.de/ard/servlet/content/3517136?documentId=7836004

Perr

05.11.2011, 17:25 Uhr

Kein Wunder, denn wir müssen immer mehr Tributzahlungen an die Gruppe der "beschnittenen" Glaubensbrüder abgeben:

- Sei es die FED (Aufkauf von amikanischen Giftpapieren)
- sei es für Dolce-Vita Staaten
- oder Tibutzahlungen für den Staat der "beschnittenen" Glaubensbrüder.

Peres betonte zugleich, die Welt sei nun gegenüber Israel in der Pflicht, die iranischen Atombestrebungen zu stoppen. "In der noch verbleibenden Zeit müssen wir die anderen Staaten der Welt zum Handeln drängen und ihnen sagen, dass es nun Zeit ist, die uns gegebenen Versprechen einzulösen, ihre Pflicht entweder durch harsche Sanktionen oder durch militärisches Handeln zu erfüllen", betonte der 88-Jährige.

Martina

05.11.2011, 17:29 Uhr

seit 2005 - seit der sozialdemokratischen Agenda 2010 also ...

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