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09.06.2012

09:33 Uhr

Medienbericht

Rot-Grüne Länder planen Vorstoß zur Vermögenssteuer

Eine Bundesratsinitiative soll offenbar nach der Sommerpause die Wiedereinführung der Vermögenssteuer in Gang bringen. Im Gespräch ist ein Steuersatz von einem Prozent auf Vermögen.

Banknoten von 50, 20 und 10 Euro in Magdeburg. dpa

Banknoten von 50, 20 und 10 Euro in Magdeburg.

StuttgartRot-grün geführte Bundesländer planen nach der Sommerpause einen Vorstoß zur Wiedereinführung der Vermögenssteuer. Baden-Württembergs Finanzminister Nils Schmid kündigte in der „Stuttgarter Zeitung“ (Samstagausgabe) eine entsprechende Bundesratsinitiative an.

Der SPD-Landeschef ist allerdings dafür, Betriebe zu schonen. „Ich kann mir vorstellen, Betriebsvermögen ganz aus der Besteuerung herauszunehmen“, sagte er. Damit sollten wirtschaftliche Nachteile für Standorte und Arbeitsplätze vermieden werden.

Nach der Variante, über die zurzeit diskutiert werde, sollten rund 150.000 natürliche Personen und 160.000 Kapitalgesellschaften die Vermögensteuer zahlen. Im Gespräch ist ein Steuersatz von einem Prozent auf Vermögen. Baden-Württemberg will indes erreichen, dass die Länder die Sätze zur Vermögensteuer selbst festlegen.

Von

dapd

Kommentare (11)

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Account gelöscht!

09.06.2012, 10:09 Uhr

Bringt eh nix...was passiert denn mit dem Geld? Jeder Cent der inzwischen an diesen ekelhaften Staat und die Verbrecherregierung geht, ist doch für den Hintern und en Cent zu viel.

Stinksauer

09.06.2012, 10:26 Uhr

Ich bin dafür! Eine Vermögenssteuer ist schließlich für einen für einen guten Zweck: Sie schafft und sichert Arbeitsplätze für unzählige Finanz- und Verwaltungsbeamte.

PS.: Boah, muss diesem Staat das Wasser bis zum Hals stehen, angesichts des immer unverschämteren Griffs der Politiker ins Portemonnaie der Bürger.

Account gelöscht!

09.06.2012, 11:03 Uhr

Wenn diese Sozialdemokraten mal endlich aufhören würden, neue Steuern zu erfinden, und sich stattdessen um die richtige Verteilung des Vorhandenen zu kümmern, gäbe es sicher auch mehr Leute, denen mehr vom Lohn abgezogen werden kann, weil sie auch mehr verdienen.
Alles andere ist genauso Sand in die Augen streuen wie sich in einem "social network" zu engagieren.

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