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19.02.2004

09:59 Uhr

Medienbericht

Toll Collect gibt wohl doch nicht auf

Einem Bericht der Tageszeitung „Die Welt“ zufolge will Toll Collect rasch ein verbessertes Angebot vorlegen und so den Vertrag mit dem Bund doch noch retten.

HB BERLIN. Das Mautkonsortium Toll Collect will Die Unternehmen seien bereit, die Haftungssumme auf bis zu einer Milliarde Euro aufzustocken, berichtete die Zeitung am Donnerstag unter Berufung auf Unternehmenskreise. Zudem solle eine Erhöhung der Vertragsstrafen auf bis zu 100 Mill. Euro akzeptiert werden. Auch die geforderte Mindestanzahl von Lkw-Bordcomputern - 500 000 Stück bis Jahresende - wolle Toll Collect garantieren. Eine unbegrenzte Haftung werde aber weiterhin abgelehnt.

Unterdessen gab die Tochterfirma des Toll Collect-Gesellschafters Daimler-Chrysler, die Daimler-Chrysler-Services, den Software-Zulieferern eine Mitschuld am Nichtfunktionieren des Maut-Systems. „Das Zusammenspiel der verschiedenen Software-Systeme führte zu den Problemen, durch die die Maut nicht pünktlich starten konnte“, sagte eine Sprecher von Daimler-Chrysler-Services der „Berliner Zeitung“. Zu den Zulieferern hätten Unternehmen wie SAP, Oracle, IBM, Grundig und Siemens gehört. Die technischen Probleme seien aber inzwischen gelöst. „Von dieser Seite steht dem Start nicht mehr im Weg“, wurde der Sprecher zitiert.

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