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25.10.2012

06:46 Uhr

Medienbericht

Von der Leyen gibt angeblich Zuschussrente auf

Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen soll ihre Pläne für die Zuschussrente fallen gelassen haben. Stattdessen setze sie nun das Modell, das auch die Kanzlerin favorisiert, heißt es in einem unbestätigten Bericht.

Einem Medienbericht zufolge hat Ursula von der Leyen ihre Pläne für eine teilweise aus Beitragsmitteln finanzierte Zuschussrente aufgegeben. dpa

Einem Medienbericht zufolge hat Ursula von der Leyen ihre Pläne für eine teilweise aus Beitragsmitteln finanzierte Zuschussrente aufgegeben.

Berlin/LeipzigBundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) hat nach einem Zeitungsbericht ihre Pläne für eine teilweise aus Beitragsmitteln finanzierte Zuschussrente gegen Altersarmut aufgegeben. Nach Darstellung der „Leipziger Volkszeitung“ (Donnerstag) unterstützt die Ministerin nun das vom Arbeitnehmerflügel der Union und von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) favorisierte Modell einer gedeckelten Rente nach Mindesteinkommen. Eine Bestätigung für den Bericht gab es im Ministerium und in Unionskreisen allerdings nicht.

Auf den neuen Kurs hätten sich die Sozial- und Rentenexperten der Union grundsätzlich mit von der Leyen geeinigt, berichtet die Zeitung unter Berufung auf Teilnehmer einer Arbeitsgruppensitzung zur Vorbereitung des für den 4. November geplanten nächsten Treffens des Koalitionsausschusses. Ein Sprecher des Bundesarbeitsministeriums sagte: „Die Verhandlungen dauern noch an. Ich kann das nicht bestätigen.“ Ähnlich äußerte sich der Vorsitzende der Renten-Arbeitsgruppe, Karl Schiewerling (CDU).

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Das Rentenkonzept der Sozialdemokraten kostet nach Aussage von Arbeitsministerin Ursula von der Leyen bis zum Jahr 2030 etwa 35 Milliarden Euro. Vor allem die propagierte „Solidarrente“ sei sehr teuer.

Eine - ungedeckelte - Rente nach Mindesteinkommen zur Aufstockung von Rentenansprüchen langjähriger Geringverdiener gab es schon einmal bis Anfang der 90er Jahre. Sie wurde aber wegen hoher Kosten und Streuverlusten wieder fallen gelassen.

Von

dpa

Kommentare (6)

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exCDU

25.10.2012, 09:18 Uhr

Während Politiker sich die Taschen mit üppigen Diäten und einer fetten Pension vollstopfen, sollen die Renten gedeckelt werden.

Interessanter Ansatz, den hier CDU/CSU und FDP unter Führung von Frau Dr. Angela Merkel fahren.

Minderleister aus der Politik erhalten ihre Pension in vollem Umfang mit den dazugehörigen Steigerungen. Rentenbezieher werden also massiv diskriminiert!

Warum werden die Pensionen für Politiker und Beamte nicht gleichermaßen gedeckelt. Minderleister in diesen Berufsgruppen gibt es zu Hauf. Ausserdem erzielen viele CDU und FDP-Politiker 5-6 stellige Jahreseinkommen Nebeneinkünfte. Diese Gruppe hat bereits ausgesorgt und sollte ebenfalls eine Deckelung in der Pension erfahren.

Am gerechtesten wäre ein einheitliches System für Renten und Pensionen.

Denken Sie bei der nächsten Wahl daran, dass SIE ein Kreuzchen bei einem Topverdiener machen und selbst wahrscheinlich nur eine Minirente erhalten werden.

Leistung muss sich in Deutschland wieder lohnen. Auch im Alter muss es eine gerechte Bezahlung geben. Dies geht nur ohne CDU/CSU und FDP.

Vicario

25.10.2012, 10:05 Uhr

@ exCDU
Zitat : Leistung muss sich in Deutschland wieder lohnen. Auch im Alter muss es eine gerechte Bezahlung geben. Dies geht nur ohne CDU/CSU und FDP.
Und natürlich auch ohne SPD,GRÜNE,LINKE ! Deshalb alternativ wählen :
Wahl 13 : Zur Wahl gehen, Initiative zeigen ! Stimme nicht abgeben, sondern einsetzen und protestieren ! Nicht in die Urne (weg) werfen für korrupte, pseudodemokratische Blockparteien CDU,SPD,FDP,GRÜNE,LINKE ! Alles andere ist besser und wählbar ! Wer nicht wählt, der wählt die Nomenklatura ! Zur Auswahl werden stehen : Die Autopartei, die Anti - € - Partei, die Anti - EU-Partei, die Schöne-Straßen-Partei, die Gerechtigkeitspartei, die Piraten, die Panther, die Weisen, die Freien Wähler, usw. Diesen Parteien muss man über 5 % helfen, damit sie der Nomenklatura einheizen können !

Account gelöscht!

25.10.2012, 10:31 Uhr

und die NPD

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