Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

04.06.2014

01:33 Uhr

Medienbericht

Zahl der Kinderporno-Straftaten steigt

In einigen Delikten im Zusammenhang mit Kinderpornografie ist die Zahl der Fälle sprunghaft gestiegen. Die Ermittler kritisieren die Politik. Im Kampf gegen Kinderporno-Verbrechen fehlten ihnen die Mittel.

2013 wurden über 4000 Fälle von „Besitz und Verschaffung von Kinderpornografie“ erfasst. Reuters

2013 wurden über 4000 Fälle von „Besitz und Verschaffung von Kinderpornografie“ erfasst.

BerlinDie Zahl der polizeilich erfassten Straftaten im Zusammenhang mit sogenannter Kinderpornografie ist 2013 nach Informationen der Zeitung „Die Welt“ stark gestiegen. Dies gehe aus der bundesweiten Polizeilichen Kriminalstatistik (PKS) für das Jahr hervor, die der Zeitung vorliege.

Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) stellt die Zahlen an diesem Mittwoch in Berlin vor. So stieg beim Delikt „Besitz und Verschaffung von Kinderpornografie“ die Zahl der Fälle um etwa 28 Prozent auf 4144 Straftaten, die Aufklärungsquote sei im Vergleich zu 2012 leicht gesunken.

Der Bund Deutscher Kriminalbeamter (BDK) kritisiert, dass die Politik oft die notwendigen Haushaltsmittel im Kampf gegen den sexuellen Missbrauch von Kindern zu pornografischen Zwecken vorenthalte.

Kinderpornografie: BKA ließ 2012 tausende Internetseiten löschen

Kinderpornografie

BKA ließ 2012 tausende Internetseiten löschen

Tausende Hinweise auf Kinderpornografie im Internet erreichten die Behörden im Jahr 2012 über Hotlines: Die meisten Seiten konnten gelöscht werden. Der Bundesjustizminister sieht darin einen Ansporn.

„Bearbeitungszeiten von 18 bis 24 Monaten sind heute nicht mehr selten, sondern eher die Regel“, sagte der BDK-Vorsitzende André Schulz der „Welt“. In vielen Bundesländern müsse die Polizei Privatfirmen beauftragen, um sichergestellte Festplatten mit verdächtigen Fotos und Videos auszuwerten.

Von

dpa

Kommentare (1)

Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.  Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.

Account gelöscht!

04.06.2014, 10:34 Uhr

Straftaten steigen? Dies wollen unsere Politiker und die Führung der Polizei. Rechtsfreie Räume, Paralellgesetzgebung, Kinderhochzeit (Islam) sind gewollt. Dafür machen wir,bzw. unsere Politiker fordern dies, Schulen für den Islam. Auch die Christen unterstützen dies.

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×