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21.09.2012

16:07 Uhr

Medienberichte dementiert

SPD hat doch noch keinen Kanzlerkandidaten

Peer Steinbrück stehe längst als Kanzlerkandidat fest, berichteten Medien am Freitag. Die Sozialdemokraten dementieren diese Aussage. Es gebe keinen neuen Stand in der K-Frage. Das kann sich aber bald ändern.

Noch ist nichts entschieden: Peer Steinbrück, Sigmar Gabriel und Frank-Walter Steinmeier (von links nach rechts) können alle noch SPD-Kanzlerkandidat werden. dpa

Noch ist nichts entschieden: Peer Steinbrück, Sigmar Gabriel und Frank-Walter Steinmeier (von links nach rechts) können alle noch SPD-Kanzlerkandidat werden.

BerlinDie SPD hat einem Medienbericht widersprochen, wonach der frühere Finanzminister Peer Steinbrück als Kanzlerkandidat der Sozialdemokraten für die Bundestagswahl 2013 feststeht. „Es gibt definitiv keinen neuen Stand in der K-Frage der SPD“, erklärte Generalsekretärin Andrea Nahles am Freitag. „Daran ändern auch die verschiedensten Medienveröffentlichungen nichts.“

Die Zeitschrift „Cicero“ berichtet in ihrer auf den Samstag vorgezogenen Ausgabe, Steinbrück werde der Kanzlerkandidat der SPD. „Die Sache ist ausgemacht, offenbar länger schon. Steinbrück soll es machen“, heißt es in dem vorab verbreiteten Text des neuen „Cicero“-Chefredakteurs Christoph Schwennicke. Mit Steinbrück rechne sich die Troika, zu der neben ihm auch Fraktionschef Frank-Walter Steinmeier und Parteichef Sigmar Gabriel gehören, die größten Wahlchancen aus. Dem „Cicero“-Bericht zufolge will die SPD auch die Kür ihres Kanzlerkandidaten vorziehen. „Bis Weihnachten hat (Bundeskanzlerin Angela) Merkel ihren Herausforderer Peer Steinbrück“, heißt es in dem Artikel. Die SPD wolle damit dem Wahlkampf in Niedersachen einen Schub geben.

Dort wird am 20. Januar 2013 der Landtag neugewählt. Die SPD setzt auf einen Wahlsieg für Rot-Grün, der ihrem erklärten Wunschbündnis auch im Bund für den Bundestagswahlkampf Rückenwind geben soll. Es war bereits mehrfach berichtet worden, die SPD werde ihre Kandidatenkür vorziehen. Stets wurde dies zurückgewiesen. Gabriel hatte erst am Wochenende bekräftigt: „Wir haben ja verabredet, dass wir die Frage der Kanzlerkandidatur Ende des Jahres, Anfang kommenden Jahres, spätestens nach der Landtagswahl in Niedersachsen klären.“

Steinbrück hatte sich in den Sommermonaten mit Auftritten zurückgehalten, verschafft sich nun aber wieder mehr Aufmerksamkeit. Zuletzt rief er am vorigen Wochenende beim Zukunftskongress der SPD-Fraktion in einer kämpferischen Rede seine Partei auf, mehr Selbstbewusstsein an den Tag zu legen. Am Montag kommt eine weitere Biografie über Steinbrück auf den Buchmarkt. Vorgestellt wird sie vom schleswig-holsteinischen FDP-Fraktionschef Wolfgang Kubicki, der im August in einer TV-Sendung gesagt hatte: „Mit Peer Steinbrück als Kanzler könnte ich mir ein Ampelbündnis sofort vorstellen.“ Am Dienstag stellt Steinbrück in der Bundestagsfraktion dann sein Konzept zur Regulierung der Finanzmärkte vor.

Fraktionschef Steinmeier ließ am Donnerstagabend in einem seltenen TV-Auftritt in einer Talkshow weiter offen, ob er für seine Partei 2013 erneut als Kanzlerkandidat antreten will. „Die Entscheidung selbst werde ich allein treffen“, sagte Steinmeier in der ZDF-Sendung „Markus Lanz“. Er bekräftigte, dass sich die SPD keinen Zeitplan für eine vorgezogene Kür des Kanzlerkandidaten aufzwingen lassen werde. „Wie wir das mit Blick auf das nächste Jahr entscheiden, werden wir Ihnen und der Öffentlichkeit in ein paar Monaten mitteilen“, sagte Steinmeier.

Zuletzt hatte die „Leipziger Volkszeitung“ berichtet, der Kanzlerkandidat werde auf einem Parteitag Anfang Dezember benannt. Das war in der SPD dementiert worden, zumal für den Zeitraum gar kein Parteitag angesetzt sei. Auch Steinmeier sagte: „Das Ereignis, von dem einige Journalisten spekuliert haben, dass es stattfindet, wird da nicht stattfinden.“

Von

rtr

Kommentare (4)

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Peer-Bilderberger

21.09.2012, 17:07 Uhr

Die bilderberger haben längst schon entschieden.
Wer will denn wissen, was das dumme Volk hierzu rumfaselt.

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Der Bilderberger Steinbrück als Kanzlerkandidat
Dienstag, 21. Juni 2011 , von Freeman um 20:09

Manchmal treten Vorhersagen schneller ein als man sie erwartet. Die langjährige Beobachtung zeigt nämlich, Politiker die bei der Bilderberg-Konferenz teilnehmen machen sehr oft einen steilen Aufstieg und landen in Führungspositionen. So auch Peer Steinbrück, den wir bei seiner Wanderung vom Paradiso Bergrestaurant als Bilderberg-Teilnehmer fotografieren konnten. Kaum aus St. Moritz zurückgekehrt und von einer Tournee um für sein Buch "Unterm Strich" zu werben, sowie vielen Vorträgen um sich unters Volk zu mischen, will der ehemalige Bundesfinanzminister wieder in die Spitzenpolitik zurückkehren und hat sich als Kanzlerkandidat der SPD angeboten.

Steinbrück neben Airbus-Chef Thomas Enders:

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Und wenn das dumme Stimmvieh einfach nicht einsichtig ist (Italien / Griechenland) übernehmen die Bilderberger die Staatsführung eben im Staatsstreich

trio

21.09.2012, 17:26 Uhr

"Wer will denn wissen, was das dumme Volk hierzu rumfaselt." - Damm liefere auch BILDER und nicht Schlabbertexte!

spacewalker

21.09.2012, 17:37 Uhr

@Peer-Bilderberger

und übermorgen kommt der Weihnachtsmann!!

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