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29.06.2013

17:08 Uhr

Mehr als angenommen

Bundeswehr hat 137 Drohnen verloren

Die Bundeswehr hat bisher 137 Drohnen verloren. Teils sind die unbemannten Flugkörper abgestürzt, einige sind beschädigt, 35 Stück gelten als vermisst. Auch eine „Entwendung durch Dritte“ wird nicht ausgeschlossen.

Ein Prototyp der Aufklärungsdrohne Eurohawk während des ersten Testfluges. dpa

Ein Prototyp der Aufklärungsdrohne Eurohawk während des ersten Testfluges.

BerlinDie Bundeswehr hat bisher 137 Drohnen und damit mehr als noch vor einer Woche angenommen verloren. Aus einer Aufstellung auf der Homepage des Bundesverteidigungsministeriums geht hervor, dass davon 52 abstürzten, 50 bei Unfällen irreparabel beschädigt wurden und 35 weitere als vermisst gelten, wie die „Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung“ berichtet. In einer vor einer Woche bekannt gewordenen Antwort des Ministeriums auf eine Linken-Anfrage waren die Gesamtverluste noch auf 124 beziffert worden.

In wenigen Fällen kann eine Entwendung im Einsatzgebiet durch Dritte nicht ausgeschlossen werden“, teilte das Ministerium der Zeitung mit. Andere Drohnen konnten demnach wegen ihres Zerstörungsgrades nicht mehr geortet werden, gingen in unzugänglichen Gebieten nieder oder konnten aufgrund der Bedrohungslage nicht geborgen werden.

Am Mittwoch hatte sich der Verteidigungsausschuss als Untersuchungsausschuss konstituiert, um das gescheiterte Drohnen-Projekt Euro Hawk unter die Lupe zu nehmen. Der Opposition geht es besonders um die Rolle von Verteidigungsminister Thomas de Maizière (CDU), der am 31. Juli aussagen dürfte. Er hatte das Drohnen-Projekt im Mai wegen technischer Probleme gestoppt. Bis dahin waren Kosten von mehr als 500 Millionen Euro angefallen. Dem Minister wird vorgeworfen, bereits früher vom absehbaren Scheitern des Vorhabens gewusst zu haben. Der Ausschuss will auch die früheren Verteidigungsminister Rudolf Scharping (SPD) und Franz Josef Jung (CDU) anhören.

Von

afp

Kommentare (11)

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Revisor

29.06.2013, 17:47 Uhr

Dabei handelt es sich aber nicht um die abgebildete Drohne vom Typ Euro-Hawk, sondern um kleine Typen, ähnlich Modellbauflugzeugen oder "Oktokoptern".

Wie wäre es mit etwas gründlicherer journalistischer Recherche und Meldungsaufbereitung, auch während des Wochenenddienstes ?????

icke79

29.06.2013, 18:40 Uhr

Wo steht denn in dem Artikel, dass es Euro-Hawks waren und was hat ein Bild zu einem Artikel mit journalistischer Recherche zu tun?

Tabu

29.06.2013, 18:56 Uhr

Bundeswehr hat 137 Drohnen verloren
Auch eine „Entwendung durch Dritte“ wird nicht ausgeschlossen.
--------
Lol hahaha Drohne geklaut..ich krieg mich nicht
mehr ein..°g°

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