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15.06.2013

17:08 Uhr

Mehrere Brüche

Brüderle hatte Unfall

FDP-Spitzenkandidat Rainer Brüderle hat sich mehrere Frakturen zugezogen. Einem Medienbericht zufolge ist er bei einer Wahlveranstaltung beim Verlassen des Podiums gestürzt. Die FDP sprach von einem "kleinen Unfall".

Rainer Brüderle gestikuliert an einem Pult. dpa

Rainer Brüderle gestikuliert an einem Pult.

Berlin FDP-Spitzenkandidat Rainer Brüderle hat sich bei einem Unfall mehrere Brüche zugezogen. Parteisprecher Peter Blechschmidt sagte am Samstag: "Herr Brüderle hat gestern Abend bei einer Veranstaltung einen leichten Unfall gehabt". Er befinde sich in ärztlicher Behandlung. Welche Auswirkungen das auf die Wahrnehmung seiner Aufgaben als FDP-Spitzenkandidat habe, sei noch nicht absehbar.

Eine Fraktionssprecherin sprach von einem "kleinen Unfall", allerdings auch von "ein paar Frakturen", die der Fraktionschef der Liberalen im Bundestag erlitten habe. "Es geht ihm aber wieder gut", fügte sie hinzu.

Fakten zur Bundestagswahl

Wie läuft der Wahltag ab?

Mehr als 80.000 Wahllokale gibt es in den insgesamt 299 Wahlkreisen. Damit dort von 8 bis 18 Uhr gewählt werden kann, sind über 600.000 ehrenamtliche Wahlhelfer im Einsatz - dafür steht ihnen nicht mehr als ein Erfrischungsgeld von 21 Euro zu. Pünktlich um 18 Uhr schließen die Wahllokale, dann beginnt die Auszählung. Erste Hochrechnungen gibt es meist schon wenige Stunden später.

Wer organisiert die Wahl?

Oberster Organisator ist der Bundeswahlleiter. Der wird auf unbestimmte Zeit vom Innenminister ernannt. Traditionell wird regelmäßig der Präsident des statistischen Bundesamtes mit dieser Aufgabe betraut - seit 2008 ist deshalb Roderich Egeler Bundeswahlleiter. Er organisiert nicht nur die Bundeswahlen, sondern überprüft auch die antretenden Parteien und unterstützt die 16 Landeswahlleiter bei der Durchführung der Wahlen auf Landesebene. Auch jeder Wahlkreis hat seine eigene Wahlkreisleitung.

Wer sind die Wähler?

Wählen darf jeder, der die deutsche Staatsbürgerschaft hat und über 18 Jahre alt ist. Bei der Bundestagswahl am 22. September werden das 61,8 Millionen Menschen sein. Nur 3,6 Prozent der Wahlberechtigten sind zwischen 18 und 20 Jahren alt, aber über 20 Prozent der Wahlberechtigten sind 70 Jahre und älter. 51,5 Prozent der Wahlberechtigten sind Frauen.

Wann kommt eine Partei in den Bundestag?

Damit eine Partei bei den Wahlen antreten kann, muss sie vom Bundeswahlausschuss anerkannt werden. Unterschieden wird hier zwischen den „etablierten" Parteien, die seit der letzten Wahl mit mindestens fünf Abgeordneten im Bundestag oder in einem Landtag vertreten sein müssen, und den nicht etablierten Parteien. Nicht etablierte Parteien müssen neben ihren Unterlagen auch Unterschriftensammlungen vorlegen, um zur Wahl antreten zu können.

Um in den Bundestag zu kommen, muss eine Partei mindestens fünf Prozent aller abgegebenen Stimmen erhalten - oder aber drei Direktmandate in den Wahlkreisen holen.

Laut einem Vorabbericht der Zeitung "B.Z. am Sonntag" stürzte Brüderle bei einer Wahlveranstaltung in Rheinland-Pfalz beim Verlassen des Podiums. Dabei habe er sich Verletzungen an Fuß und Hand zugezogen. Eine Bestätigung für diese Darstellung gab es nicht.

Von

rtr

Kommentare (18)

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maximilian@baehring.at

15.06.2013, 17:24 Uhr

ich tppe auf MORDVERSUCH - a propos!

http://tabea-lara.tumblr.com/post/53027702559/ich-gehe-davon-aus-wegen-des-neuen-aktenzeichens

Account gelöscht!

15.06.2013, 18:07 Uhr

In Rheinland-Pfalz der gute Wein,
stellt Dir gerne mal ein Bein .... höhöhö.

Das war jetzt fies, das nehme ich mit dem Ausdruck tiefsten Bedauerns eventuell zurück ;-)

Und wünsche dem Herrn Brüderle baldigste Genesung.

am003

15.06.2013, 18:17 Uhr

DonSarkasmo ... ja das war fies.

Da kann der Herr Brüderle nichts dazu, wenn sie ihm bei jeder Veranstaltung ein Glas Riesling statt Wasser auf´s Rednerpult stellen.
Er kann da gar nichts dazu ... ehrlich

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