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07.02.2014

08:34 Uhr

Merkel überholt

Steinmeier ist Deutschlands beliebtester Politiker

Kanzlerin Merkel schien unantastbar: Woche für Woche verteidigte sie den Thron als beliebteste Politikerin der Republik. Doch jetzt wurde die CDU-Chefin überholt. Selbst Platz zwei ist ihr nicht mehr sicher.

Wieder viel auf Reisen: Der neue und alte Außenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD). dpa

Wieder viel auf Reisen: Der neue und alte Außenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD).

BerlinErstmals seit zwei Jahren muss Bundeskanzlerin Angela Merkel ihren Platz an der Spitze der Liste der beliebtesten Politiker im ARD-Deutschlandtrend räumen. Außenminister Frank-Walter Steinmeier holte im Januar im Vergleich zum Vormonat 17 Punkte auf und landete damit auf Platz eins: 70 Prozent sind mit seiner politischen Arbeit zufrieden oder sehr zufrieden.

Merkel rutschte trotz eines Zuwachses von einem Punkt mit 69 Prozent Zustimmung auf den zweiten Platz. Ihr im Nacken sitzt ein Parteifreund: Finanzminister Wolfgang Schäuble machte zwei Prozent gut und kommt nun auf 68 Prozent Zustimmung. Innenminister Thomas de Maiziere legte um zwei Punkte zu und erreichte 49 Prozent. Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel verlor zwei Punkte und kam ebenfalls auf 49 Prozent.

Kommentar: Im Streichelzoo der Kanzlerin

Kommentar

Im Streichelzoo der Kanzlerin

Angela Merkel preist in ihrer Regierungserklärung die Vorhaben der Koalition. Sie macht sich für die SPD-Großprojekte stark. Eigene Akzente? Fehlanzeige. Nur beim Thema Geheimdienste gibt sie sich wirklich kämpferisch.

Der Umfrage zufolge bleibt die Zustimmung zur Großen Koalition stabil. Wäre am Sonntag Bundestagswahl, würden unverändert 41 Prozent der Wähler der Union ihre Stimme geben. Auch die SPD liegt unverändert bei 27 Prozent.

Die Grünen würden erneut neun Prozent der Stimmen bekommen, die Linke verbessert sich um einen Prozentpunkt auf neun Prozent. Die eurokritische Alternative für Deutschland (AfD) würde mit fünf Prozent (plus einen Punkt) den Einzug ins Parlament schaffen, die FDP bliebe mit vier Prozent erneut draußen.

Kommentare (11)

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07.02.2014, 09:26 Uhr

Politiker denken grundsätzlich zuerst an die eigene Karriere sowie das Einkommen, der Bürger (Wahlvieh) ist lästiges Beiwerk; deshalb ist das Ranking völlig belanglos, da alle Parlamentarier nach der gleichen Strategie verfahren. Es ist den Politikern völlig egal, wieviele Milliarden Euro jährlich an Sparvermögen (und damit wichtige Altersvorsorge) vernichtet werden, nur um die "Südstaaten" noch etwas am Leben zu erhalten; Politiker haben ja Ihre Mega-Pensionen sicher

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07.02.2014, 09:51 Uhr

Ich warte immer noch darauf, das sich Steinmeier einem strafrechtlichen Verfahren im Fall Kurnaz stellt.

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07.02.2014, 10:04 Uhr

Nichts Neues.
Ähnlich wurde doch auch zuletzt gewählt.
Mir fällt dazu nichts mehr ein außer:
Nur die dümmsten Schafe suchen den eigenen Schlachter.....
oder so ähnlich.

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