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25.06.2011

15:29 Uhr

Millioneninvestition

Bundesländer zittern um ihre Griechen-Anleihen

Nordrhein-Westfalen besitzt Papiere über 220 Millionen Euro - Baden-Württemberg hat zehn Millionen Euro in griechische Anleihen investiert. Die Papiere sind Teil der Pensionsfonds für Beamte.

Auch NRW und Baden-Württemberg sind von der Krise in Griechenland betroffen. Quelle: dpa

Auch NRW und Baden-Württemberg sind von der Krise in Griechenland betroffen.

Berlin/DüsseldorfAuch das Land Nordrhein-Westfalen hat in der Griechenland-Krise einiges zu verlieren: In der Versorgungsrücklage für Beamtenpensionen des Landes befinden sich griechische Staatspapiere im Volumen von rund 220 Millionen Euro, wie eine Sprecherin des NRW-Finanzministerium in Düsseldorf am Samstag bestätigte. Der Anteil der Griechenland-Anleihen an der gesamten Versorgungsrücklage liege bei 6,5 Prozent. Die Papiere seien 2004 und 2005 erworben worden. 

Weitaus größere Forderungen an Griechenland liegen bei den deutschen Banken: Insgesamt waren es laut Bundesbank vor wenigen Tagen 18 Milliarden Euro, einschließlich der staatlichen Förderbank KfW, die allein rund acht Milliarden Euro griechischer Anleihen in den Büchern haben soll. Unklar ist, inwieweit die „Bad Banks“ darin enthalten sind, in die Problempapiere ausgelagert worden waren. 

Die FMS Wertmanagement, die „Bad Bank“ der verstaatlichten Hypo Real Estate (HRE), hält allein 7,4 Milliarden Euro an griechischen Staatsanleihen. Das gesamte wirtschaftliche Griechenland-Risiko beziffert die FMS mit 10,8 Milliarden Euro. Rund 1,1 Milliarden Euro sind es bei der Ersten Abwicklungsanstalt (EAA), der „Bad Bank“ der WestLB. Auch Landesbanken wie die LBBW sowie Private wie die Deutsche Bank, die Commerzbank, die Allianz und Ergo sind in Griechenland engagiert.

Von

dapd

Kommentare (4)

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Marktzyniker

25.06.2011, 16:46 Uhr

Interessant wäre zu wissen, ob es sich bei den angebenen Milliardenwert bei der FMS-"Wert"management,um
den momentanen Wert der Griechenlandpapiere handelt oder
um den Wert zu denen diese GR-Papiere von der FMS eingekauft wurden, dann wäre gut zu wissen, was diese Papiere jetzt noch wert sind.
Und durften die Beamten ihre Griechenlandpapiere nicht bei der FMS-Wertmanagement deponieren? Wenn Nein: Sind Banker bessere Menschen als Beamten oder sind Beamten nicht systemrelevant ?

rxm

25.06.2011, 17:31 Uhr

Diese Gelder aus Steuermitteln zu ersetzen ist immer noch besser und billiger als weiterhin Milliarden nach Griechenland zu überweisen, zumindest dann wenn man diesen Schritt JETZT tut und nicht noch jahrelang rumeiert. Indem man also die Banken und Versicherungen zu retten versucht, indem man Finanzhilfen an Griechenland überweist, dann man diesen Schritt direkt tun und Griechenland sich selbst überlassen. Das einzige was dieses Land rettet ist ein Ausstieg aus dem Euro und ein Neuanfang.

Account gelöscht!

25.06.2011, 17:39 Uhr

Als Altpapier verkaufen und Klopapier draus machen (aus den griechen Anleihen natürlich).

Mehr Gewinn ist nicht drin !

Sofortplan Griechenland:
- Veruntreute Milliarden zurückholen ! Auch das ins EU-Ausland geschaffte Geld sperren, wo sind die 340 Milliarden EURO Schulden geblieben ??
- Beamte entlassen, Pensionen kürzen
- Finanzamt umkrempeln, nur EU-Beamte vorerst !
- Grundsicherung für Einkommenslose einführen, aber nicht zuviel, Anreiz zur Arbeit muss bleiben
- Schwarzarbeit, Bestechung und Steuerbetrug unter Strafe stellen, 5-10 Jahre Knast
- gläserne Wirtschaftskonten einführen für alle Firmen, wo laufend der Umsatz/Gewinn kontrolliert wird vom Finanzamt
- umfangreich Staatseigentum privatisieren zur Kreditfinanzierung
- Katasterämter aufbauen, das ganze Land vermessen und Grundstücke eintragen, Grundsteuer kassieren, Schwarzbauten prüfen und ggf nachgenehmigen mit Aufpreis
- Tourismus ankurbeln mit EU-Subventionen
- Vetternwirtschaft abschaffen

Nur ist das überhaupt möglich mit den Griechen, wollen die wirklich fleissig und ehrlich leben ??? Das ist doch die spannende Frage.

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