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21.01.2014

11:32 Uhr

Missbrauch von Werkverträgen

IG Metall macht Druck auf Große Koalition

Die IG Metall sieht bei den Koalitionsvereinbarungen noch Verbesserungsbedarf. Vor allem das Thema Missbrauch von Werkverträgen komme zu kurz. Zustimmung findet hingegen das Rentenkonzept der Koalition.

Werkverträge waren in jüngster Zeit wegen des Verdachts auf Lohndumping in die Kritik geraten. dapd

Werkverträge waren in jüngster Zeit wegen des Verdachts auf Lohndumping in die Kritik geraten.

Frankfurt/MainDie IG Metall macht beim Thema Missbrauch von Werkverträgen Druck auf die große Koalition. „Wir wollen echte Mitbestimmung über Zustimmungsverweigerungsrechte, ein Verbandsklagerecht, eine Beweislastumkehr und eine Generalunternehmenshaftung“, sagte der Erste Vorsitzende der größten deutschen Gewerkschaft, Detlef Wetzel, am Dienstag in Frankfurt. In der Koalitionsvereinbarung sind nur erweiterte Informationsrechte für die Betriebsräte vorgesehen.

Pläne zum Ausbau der Mitbestimmung suche man im Koalitionsvertrag vergeblich, fügte Wetzel hinzu. „Damit haben CDU, CSU und SPD eine Chance für mehr Demokratie und Beteiligung in der Wirtschaft vertan.“ Die IG Metall werde in diesem Jahr eine Initiative für mehr Mitbestimmung und Beteiligung in Betrieb und Gesellschaft starten, kündigte der Vorsitzende an.

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Detlef Wetzel wirkte bisher eher hinter den Kulissen. Einen Namen hat sich der neue Chef der IG Metall gleichwohl über die Gewerkschaftsgrenzen hinaus gemacht – und den Verband attraktiver für neue Mitglieder gemacht.

Werkverträge waren in jüngster Zeit wegen des Verdachts auf Lohndumping in die Kritik geraten. Zustimmung signalisierte Wetzel hingegen für das Rentenkonzept der Koalition.

Von

dpa

Kommentare (1)

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21.01.2014, 12:09 Uhr

IG Metall macht Druck auf Große Koalition.
Was die IG-Metall schon immer konnte, sehr große Worte in die Welt zu posaunen, um am Ende mit Brosamen zufrieden zu sein.
Viel Getöse, um ihre Daseinsberechtigung unter Beweis zu stellen, sonst nichts.
Für wen spricht die IGM außer für ihre Mitglieder?
Für Rentner und andere Sozialschichten hat sie kein Gehör.
Wenn sie etwas bewegen will, hat sie sich für alle Gruppen der Gesellschaft einzusetzen, leider macht sie dies nicht, sie ist nur für ihre Mitglieder aktiv.

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