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21.01.2013

14:59 Uhr

Mit Gysi und Wagenknecht

Linke setzt auf Achter-Team

Der jüngste Wählereinbruch bei der Landtagswahl in Niedersachsen soll der letzte sein: Die Linke will mit einem Team von acht Köpfen in den Bundestagswahlkampf ziehen, beschloss die Parteispitze nun.

Sahra Wagenknecht und Gregor Gysi sind Teil des achtköpfigen Teams für den Bundestagswahlkampf. dapd

Sahra Wagenknecht und Gregor Gysi sind Teil des achtköpfigen Teams für den Bundestagswahlkampf.

BerlinDie Linke zieht mit einem achtköpfigen Team an der Spitze in den Bundestagswahlkampf. Das beschlossen der Bundesvorstand und die Landesvorsitzenden am Montag in Berlin, wie die Nachrichtenagentur dpa aus Teilnehmerkreisen erfuhr.

Dem Team gehören Fraktionschef Gregor Gysi, seine Stellvertreter Sahra Wagenknecht und Dietmar Bartsch sowie Ex-Parteichef Klaus Ernst an. Nicht dabei sind dagegen die Parteivorsitzenden Katja Kipping und Bernd Riexinger. Stattdessen werden ihre Stellvertreter Caren Lay und Jan van Aken sowie die Bundestagsabgeordneten Diana Golze und Nicole Gohlke ins Rennen geschickt.

Ursprünglich war auch eine Doppelspitze aus Gysi und Wagenknecht im Gespräch. Der 65-jährige Gysi sperrte sich aber dagegen. Die Kür der Spitzenkandidaten fand unter schwierigen Bedingungen statt. Die Linke war am Sonntag bei der Landtagswahl in Niedersachsen auf 3,1 Prozent abgestürzt und aus dem Parlament geflogen. Die Partei hat damit nur bei einer der acht Landtagswahlen in Westdeutschland in den vergangenen beiden Jahren hinzugewinnen können.

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Für die Parteichefs Kipping und Riexinger, die vor sieben Monaten nach einem erbitterten Machtkampf an die Parteispitze gewählt wurden, war Niedersachsen die erste echte Bewährungsprobe, die prompt misslang. Wagenknecht hatte sich im Endspurt als Spitzenfrau in den Wahlkampf eingeschaltet. Auch sie konnte die Umfrageergebnisse von drei Prozent nicht mehr verbessern.

Von

dpa

Kommentare (7)

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Rene

21.01.2013, 15:50 Uhr

Diese Partei hat in einem demokratischen und marktwirtschaftlichen Land nichts zu suchen. Gerade in Bundesländern wie Niedersachsen, in der die Mehrheit der Menschen arbeiten geht, muß man vor allen Parteien Angst haben, die nach den Ersparnissen des Steuerzahlers geifern. Weniger als 5% Stimmen zu bekommen ist Ausdruck dieser Wegnehm- und Enteignungsideologie. Ich revidiere meine Meinung, wenn von den Verteilungsparteien mal konstruktive Vorschläge gemacht werden, wie konkurrenzfähige Arbeitsplätze entstehen. Wenn die BürgerInnen sind höchste Bildung angeeignet haben, haben sie auch gut bezahlte Jobs. Dann muß keine über Mindestlohn und Altersarmut reden. Arbeitsplätze und eine hoch gebildete Bevölkerung sind der Beginn eine positiven Spirale.

NieWiederSozenkanzler

21.01.2013, 16:43 Uhr

^^Diese Partei hat in einem demokratischen und marktwirtschaftlichen Land nichts zu suchen.^^

Das trifft vor allem für ESM und Rettungspolitik von CDUSPDFDPCSUGrüne zu. Wäre ja noch schöner, wenn die pösen Kommunisten das eigenartige Verständnis von "Demokratie" und "Marktwirtschaft" der anderen stören würden ...
Der Michel eben, es wird sich NIE was ändern, wenn man eben doof ist ...

Billyjo

21.01.2013, 17:13 Uhr

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