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24.11.2014

13:35 Uhr

Modellversuch in Dresden

Sachsen plant Sondereinheit für Asylbewerber

Der Freistaat Sachsen kündigt an, eine Sondereinheit der Polizei für straffällige Asylbewerber einzurichten. Das Modell beginnt in Dresden und könnte auch in anderen Bundesländern Anwendung finden.

Hinter Stacheldraht: Ein Asylbewerberheim in Leipzig. dpa

Hinter Stacheldraht: Ein Asylbewerberheim in Leipzig.

DresdenIn Sachsen sollen künftig spezielle Polizeieinheiten für straffällige Asylbewerber zuständig sein. „Wir beginnen mit dem Modell in Dresden und wollen sie dann im ganzen Land einsetzen“, sagte Innenminister Markus Ulbig (CDU) der „Dresdner Morgenpost“ (Montag). In den Sondereinheiten sollen Ermittler und Fachleute für Straf- und Ausländerrecht zusammenarbeiten, da sich in der Praxis Straf- und Asylverfahren häufig gegenseitig beeinflussten. „Es darf nicht sein, dass einer, der kein Recht auf Asyl hat und dann noch schwer straffällig geworden ist, durch das Zusammentreffen von Strafprozessordnung und Ausländerrecht am Ende mit einer Art Bleiberecht belohnt wird“, erklärte Ulbig. Zugleich betonte er, dass es in der Summe nur wenige kriminelle Asylbewerber gebe, die aber „die Solidarität für eine ganze Gruppe kaputt machen“.

Von

dpa

Kommentare (5)

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Herr Peter Weber

24.11.2014, 13:53 Uhr

Ja! Sofort!
Straffällige oder abgelehnte Asylbewerber abschieben! Auch Sofort!

Herr Bernhard Ramseyer

24.11.2014, 14:11 Uhr


- Zugleich betonte er, dass es in der Summe nur wenige kriminelle Asylbewerber gebe, die aber „die Solidarität für eine ganze Gruppe kaputt machen“.-

Wenn es nur wenige kriminelle Asylbewerber gibt, sollte das Sachsen-Projekt nicht allzu schwer umzusetzen sein.

Die Sachsen machen sich wenigstens Gedanken, im Gegensatz zu anderen Bundesländern.

Peter Lehnhoff

24.11.2014, 15:26 Uhr

Diese ganze Zuwanderungssch..... gefährdet unseren Wohlstand und nationale Sicherheit!

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