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19.09.2012

20:36 Uhr

Möglicher Kanzlerkandidat

Steinbrück will Deutsche Bank aufspalten

CSU-Politiker Theo Waigel traut dem ehemaligen Finanzminister Peer Steinbrück (SPD) eine Kanzlerschaft zu. Dessen frischem Konzept zur Regulierung der Finanzmärkte zufolge, muss sich die Deutsche Bank warm anziehen.

Ex-Finanzminister Theo Waigel (Mitte) bei der Vorstellung einer Biografie des möglichen SPD-Kanzlerkandidaten Peer Steinbrück (SPD). dpa

Ex-Finanzminister Theo Waigel (Mitte) bei der Vorstellung einer Biografie des möglichen SPD-Kanzlerkandidaten Peer Steinbrück (SPD).

BerlinDer langjährige Bundesfinanzminister Theo Waigel (CSU) traut seinem SPD-Nachfolger die Kanzlerschaft zu. „Ja, er kann es“, sagte Waigel am Mittwoch bei der Vorstellung eines Buchs über Steinbrück in Berlin. Er habe aber Zweifel, ob eine Kanzlerschaft des SPD-Politikers wirklich gut gehen werde. Die SPD-Linke werde sich mit Sicherheit mit dem ökonomischen Sachverstand Steinbrücks schwertun. Er halte es auch für falsch, dass dieser für sich bereits ein Regierungsamt in einer neuen großen Koalition nach 2013 ausgeschlossen habe.

Waigel, der auch CSU-Vorsitzender war, erklärte weiter, Steinbrück habe nie Berührungsängste zu Politikern anderer Parteien gehabt. Beeindruckt hätten ihn auch immer wieder dessen Humor und der Mut zu ungeschminkten Wahlanalysen.

Der Wochenzeitung „Die Zeit“ liegt ein Konzept Steinbrücks zur Regulierung der Finanzmärkte vor. Er will demnach etwa die Deutsche Bank zu einem radikalen Umbau zwingen, sollte sich der Plan in Gesetze gießen lassen. Die Handelsaktivitäten des größten deutschen Kreditinstituts müssten organisatorisch vom klassischen Bankgeschäft getrennt werden, empfiehlt der Politiker den Informationen zufolge.

Damit könne das Risiko verringert werden, dass der Staat bei Fehlspekulationen von Investmentbanken eingreifen müsse, um Sparguthaben und die Kreditversorgung zu schützen. Durch das Holding-Modell solle zugleich gewährleistet werden, dass die Deutsche Bank ihre Finanzprodukte aus einer Hand anbieten könne.

Steinbrück will am kommenden Dienstag in der SPD-Bundestagfraktion seine Vorschläge präsentieren. In den vergangenen Wochen hätten zwei SPD-Arbeitsgruppen zusammen mit Finanzfachleuten und Wissenschaftlern an dem Konzept gearbeitet. Eine Gruppe wurde vom hessischen SPD-Chef Thorsten Schäfer-Gümbel geleitet, die andere von Steinbrück, schreibt die Wochenzeitung.

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Von

dpa

Kommentare (17)

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perr-Bilderberger

19.09.2012, 20:58 Uhr

hihi

wioe es schon JEDER seit Jahren weiß, nun laiufen die Propaganda Maschinen für den Jünger der Bilderbgerger an.

Es lebe der Bundeskanzkler Peer Bilderberger.


Nominiert auf dem Treffen der Bilderberger in Juno 2011

peer-Bilderberger

19.09.2012, 21:02 Uhr

Der Bilderberger Steinbrück als Kanzlerkandidat
Dienstag, 21. Juni 2011 , von Freeman um 20:09
Manchmal treten Vorhersagen schneller ein als man sie erwartet. Die langjährige Beobachtung zeigt nämlich, Politiker die bei der Bilderberg-Konferenz teilnehmen machen sehr oft einen steilen Aufstieg und landen in Führungspositionen. So auch Peer Steinbrück, den wir bei seiner Wanderung vom Paradiso Bergrestaurant als Bilderberg-Teilnehmer fotografieren konnten. Kaum aus St. Moritz zurückgekehrt und von einer Tournee um für sein Buch "Unterm Strich" zu werben, sowie vielen Vorträgen um sich unters Volk zu mischen, will der ehemalige Bundesfinanzminister wieder in die Spitzenpolitik zurückkehren und hat sich als Kanzlerkandidat der SPD angeboten.


Hier weiterlesen: Alles Schall und Rauch: Der Bilderberger Steinbrück als Kanzlerkandidat http://alles-schallundrauch.blogspot.com/2011/06/der-bilderberger-steinbruck-als.html#ixzz26wa8PxZV

ferrucciobellini

19.09.2012, 21:22 Uhr

Da ist er ja: "Den EURO wird es noch 400 Jahre geben!" so Waigel vor längerer Zeit. Nun bringt er noch schnell ein eigenes Buch heraus. Denn der EURO wird untergehen als Luftwährung ohne Knall weil die Luft schon draußen ist!! Dann folgt die Enteignung der Kleinen über die EU-weite Bankenkontrolle und Auflösung der deutschen Einlagensicherung. Aber egal! Die Kleinen glotzen weiterhin iPhone, analphabetisieren. Mittlerweile gehören zu letzterem in Deutschland beschämende 7,5 Mio Menschen!

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