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23.07.2016

07:18 Uhr

München

Hollande bewertet Schießerei als Terrortat

Bei der Schießerei in München sind am Freitag neun Menschen gestorben. Laut Behörden ist es noch zu früh für eine Aussage darüber, ob es sich um einen Amoklauf oder Terror handelt. Das sieht Frankreichs Präsident anders.

Bluttat in München

Schütze war laut Polizei Einzeltäter

Bluttat in München: Schütze war laut Polizei 18-jähriger Einzeltäter

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ParisAnders als die deutschen Ermittlungsbehörden bewertet der französische Präsident Francois Hollande den Schusswaffen-Anschlag von München eindeutig als Terrortat. „Der terroristische Anschlag der München getroffen und viele Menschen getötet hat, ist ein abscheulicher Akt mit dem Ziel, nach anderen Ländern auch in Deutschland Angst zu schüren“, erklärte Hollande am Samstag. Deutschland könne auf die Unterstützung Frankreichs zählen, versicherte Hollande, der ankündigte, noch im Tagesverlauf mit Bundeskanzlerin Angela Merkel zu sprechen.

Der Münchner Polizeipräsident Hubertus Andrä hatte in der Nacht dagegen erklärt, es sei derzeit zu früh für eine Aussage darüber, ob die Tat eher ein Amoklauf oder ein Terroranschlag gewesen sei. Dies müssten erst die Ermittlungen und die Überprüfung des Umfelds des 18-jährigen Täters ergeben. Hinweise auf einen islamistischen Hintergrund gab es den Behörden zufolge zunächst nicht.

Liveblog zur Schießerei in München: Amokschütze plante die Tat seit einem Jahr

Liveblog zur Schießerei in München

Amokschütze plante die Tat seit einem Jahr

Die Bluttat von München war ein Amoklauf eines Einzeltäters. Der 18-Jährige Täter war ein „ausgeprägter Ego-Shooter-Spieler“ und besorgte sich die Waffe im „Darknet“. Die Ereignisse vom Wochenende zum Nachlesen.

In Frankreich war es in den vergangenen Monaten zu mehreren islamistischen Anschlägen gekommen. Zuletzt hatte am französischen Nationalfeiertag am 14. Juli ein 31-jähriger Tunesier 84 Menschen getötet, indem er mit einem Lkw in eine Menschenmenge in Nizza gerast war.

Von

rtr

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