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04.05.2011

03:19 Uhr

Nach Bin Ladens Tod

Westerwelle mahnt Respekt vor dem Islam an

Außenminister Guido Westerwelle (FDP). Quelle: dapd

Außenminister Guido Westerwelle (FDP).

BerlinBundesaußenminister Guido Westerwelle hat nach dem Tod des Al-Kaida-Extremisten Osama Bin Ladens vor überzogenen Freudenreaktionen des Westens gewarnt und zu mehr Respekt vor dem Islam aufgerufen.

„Wir müssen aufpassen, dass wir mit unseren Reaktionen im Westen - bei allem Verständnis über die Erleichterung - nicht Bilder in die Welt senden, die wiederum nur zu einer Aufstachelung oder Heroisierung Al-Kaidas beitragen“, sagte Westerwelle der Tageszeitung „Die Welt“ (Mittwochausgabe).

Es gelte, religiöse Kulturen zu achten und den Islam zu respektieren. „Wenn verirrte Menschen im Westen in ihrem religiösen Fanatismus den Koran verbrennen, dann ist das etwas, was ich nicht nur persönlich verabscheue. Das bleibt auch politisch nicht ohne Wirkungen, weil es den radikalen Kräften hilft“, sagte Westerwelle.

Stattdessen schlägt der Außenminister vor, auf Entspannung, Verständnis und Dialog zu setzen. „Die Stunde für ein neues Kapitel zwischen dem Westen und der arabischen Welt ist gekommen“, sagte Westerwelle. „Denn für die große Mehrheit der Jugend in der arabischen Welt ist Terrorismus von gestern, die jungen Menschen wollen freiheitlicher leben, und vor allem wollen sie bessere Lebenschancen.“

Deshalb müsse der Westen Länder wie Tunesien oder Ägypten jetzt nicht nur mit Worten und politischen Initiativen unterstützen, sondern für konkrete wirtschaftliche Verbesserungen sorgen. „Damit ist mehr gemeint, als dass wir wieder als Touristen ans Rote Meer oder nach Djerba fahren. Wir müssen vielmehr unsere Märkte in Europa für diese Länder und ihre Produkte öffnen“, sagte der Westerwelle.

Der Minister forderte auch deutsche Unternehmen auf, gerade in einem Schlüsselstaat wie Ägypten zu investieren. „Es braucht eine handfeste Demokratiedividende! Wir erleben jetzt entscheidende Monate, diese Revolution ist noch nicht entschieden. Ich möchte nicht, dass die Menschen in zwei Jahren in Anbetracht von Armut und Not die Schlussfolgerung ziehen, dass die Demokratie nicht besser ist als die Diktatur“, sagte Westerwelle. Dann würden sie sich extremistischen Kräften zuwenden.

Kommentare (4)

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04.05.2011, 07:09 Uhr

Meibt diese schräge Type DEN "Respekt",den er deutschen(!!) Hartz4 Empfängern entgegenbringt, nämlich gar keinen??

Oder den, den der Islam UNS entgegenbringt, indem er Deutschland zur islamischen Republik degradieren wii und uns Christen verachtet?


Dieser Westerwelle ist unerträglich, er soll einfach mal sein Maul halten und abtreten.

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04.05.2011, 12:35 Uhr

Ich würde Herrn Westerwelle dringend empfehlen, zum Islam über zu treten mit seinem Lebenspartner, und einen Umzug in die Türkei oder ein anderes Land in Arabien zu beginnen, er ist als Mensch und Außenminister nicht mehr ertragbar in der BRD.
Danke

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04.05.2011, 13:12 Uhr

Wann wird eigentlich endlich mal Respekt von den Moslems uns gegenüber angemahnt?
Das Gesülze von Respekt gegen den Islam von uns kann ich nicht mehr hören.
Westerwelle hat wohl vergessen, dass fast täglich Deutsche von jungen Türken niedergeprügelt werden, weil sie Scheiß-Deutsche sind
All diese Dummschäwtzer, da gehört dieser dämliche Wulff ja auch dazu, sollen bitte folgendes machen: sofort nach Berlin Neukölln ziehen und dort leben
Wer solche Politiker aht, wie wir Deutsche, der braucht wahrlich keinen anderen Feinde mehr

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