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12.05.2014

12:56 Uhr

Nach CSU-Attacken

Gabriel fordert Machtwort von Merkel

Sigmar Gabriel möchte den sozialdemokratischen Kandidaten für die Europawahl vor weiteren Attacken seitens der CSU schützen. Was die Union mache, sei eine böse Verunglimpfung, beschwerte sich der SPD-Chef.

Martin Schulz , Spitzenkandidat der Sozialdemokraten bei der Europawahl, und Parteichef Sigmar Gabriel stellen am 12.05.2014 in der Parteizentrale der SPD in Berlin das Abschlussplakat zum Europawahlkampf der SPD vor. dpa

Martin Schulz , Spitzenkandidat der Sozialdemokraten bei der Europawahl, und Parteichef Sigmar Gabriel stellen am 12.05.2014 in der Parteizentrale der SPD in Berlin das Abschlussplakat zum Europawahlkampf der SPD vor.

BerlinSPD-Chef Sigmar Gabriel fordert von Kanzlerin Angela Merkel ein Machtwort nach den CSU-Attacken gegen den sozialdemokratischen Europawahl-Spitzenkandidaten Martin Schulz. „Was die Union da veranstaltet, ist eine böse Verunglimpfung. Mir wäre lieb, dass die Spitzen der Union dafür sorgen, dass sich das nicht wiederholt“, sagte Gabriel am Montag in Berlin.

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Am Abend trafen Jean-Claude Juncker und sein Konkurrent Martin Schulz beim TV-Duell aufeinander. In einem wichtigen Punkt waren sich beide Kandidaten einig: In den kommenden Jahren wird es keine EU-Erweiterung geben.

CSU-Spitzenkandidat Markus Ferber hatte Schulz am Wochenende scharf angegriffen und erklärt, wer sich für Eurobonds einsetzte, versündige sich an den Menschen in Europa. CSU-Generalsekretär Andreas Scheuer sagte mit Blick auf Schulz: „Die Fassade und die Person stammen aus Deutschland, aber die Stimme und die Inhalte stammen aus den Schuldenländern.“

Gabriel kritisierte die Aussagen als „Ausfälle“ gegen die Person des Europaparlamentspräsidenten Schulz, der EU-Kommissionspräsident werden möchte. „Wir kennen das seit über 150 Jahren, das Konservative versuchen, wenn es für sie schwierig wird, Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten quasi als undeutsch (...) zu bezeichnen.“ Ihn erinnere dies an das, was Willy Brandt in den 60er und 70er Jahren habe erfahren müssen. Schulz sagte zu den Attacken: „Viel Feind, viel Ehr.“

Von

dpa

Kommentare (13)

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Account gelöscht!

12.05.2014, 13:26 Uhr

Gabriel fordert Machtwort von Merkel
warum nimmt der SPD Vizekanzler die Sache nicht selbst in die Hand, er mischt sich sonst in alles ein?
Schulz ist nach meinem Kenntnisstand sowieso der falsche Kandidat für Europa. Dass ist auch der SPD-Spitze schon lange bekannt.
Gabriel, zeige was du kannst, und jammere nicht.

Account gelöscht!

12.05.2014, 13:59 Uhr

Schulz oder Junker...Union (CSU/CDU) oder SPD....ALLES die gleichen Gutsherren und Bevormunder!

Es ist Zeit für die AfD (Alternative für Deutschland) Partei...damit diesen Großkotztum (Groko) in Berlin und in der EU einhalt geboten wird.

Account gelöscht!

12.05.2014, 14:23 Uhr

Zitat : Gabriel fordert Machtwort von Merkel

- weder Schulz noch Flunker werden Baroso beerben !

Beide sind zu schwach auf der Brust und werden im Neuen Parlament der EU KEINE Mehrheit erhalten und demzufolge auch nach den neuen Statuten nicht gewählt werden können !

Also, Sigi-Pop, keine Aufregung ! Schicke den Niederrheinischen Alcoholiker und Buchhändler am Besten wieder heim !


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