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22.11.2012

06:21 Uhr

Nach dem Rücktritt

Christian Wulff entsagt der Tagespolitik

VonDiana Fröhlich

Ex-Bundespräsident Christian Wulff ist zum ersten Mal nach seinem Rücktritt öffentlich aufgetreten. Er wählte ein Thema, das ihn schon in seiner Amtszeit beschäftigte, blieb bei seinen Ausführungen aber sehr allgemein.

Ex-Bundespräsident an Hochschule

Wulff hält erste öffentliche Rede seit Rücktritt

Ex-Bundespräsident an Hochschule: Wulff hält erste öffentliche Rede seit Rücktritt

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HeidelbergEs war Johannes Heil, der Prorektor der Hochschule für Jüdische Studien in Heidelberg, der gleich zu Beginn klar machte, warum Christian Wulff gestern Abend der prominente Gast seiner „Heidelberger Hochschulreden“ war: „Eine einmal ausgesprochene Einladung gilt“, sagte er vor knapp 200 Gästen in der altehrwürdigen Aula der Universität. „Egal, was in der Zwischenzeit passiert ist.“

Vor mehr als einem Jahr hatte die Hochschule Wulff gefragt, ob er hier auftreten würde. Der sagte zu – und so begrüßte Heil ihn auch als „Bundespräsidenten“, denn „der Titel bleibt beim Träger. Auch nach der Amtszeit.“

Für Wulff, im hellgrauen Anzug und mit randloser statt schwarzer Brille, war es der erste öffentliche Auftritt in Deutschland seit seinem Rücktritt als Bundespräsident im Februar dieses Jahres. Als er pünktlich um 18:15 Uhr den gut gefüllten Saal betritt, klatschen die Gäste nur verhalten Beifall. Gespannt sind sie darauf, was Wulff zu sagen hat – und wie es ihm heute geht.

Denn noch immer ermittelt die Staatsanwaltschaft wegen des Verdachts der Vorteilsnahme gegen den ihn. Dabei geht es um die Frage, ob sich Wulff in seiner Zeit als niedersächsischer Ministerpräsident Reisen bezahlen ließ und Privates mit Politischem vermischte.

Am Mittwochabend allerdings meldete sich der 53-Jährige mit einem Thema zurück, das ihn auch schon während seiner Zeit als Bundespräsident beschäftigte: „Gesellschaft im Wandel“, so lautete der Titel der Veranstaltung. Und Wulff referierte. Darüber, wie wenig erfolgreich die deutsche Fußballnationalmannschaft wohl spielen würde, wenn sie auf Weltklassespieler wie Mesut Özil oder Miroslav Klose verzichten müsste. Wie wichtig also die Integration von Ausländern ist und die Vermittlung von Werten.

Kommentare (19)

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dirhu

22.11.2012, 07:09 Uhr

Mesch, Wulff, warum tust du dir selbst und vor allem UNS das an? Keiner will dich mehr sehen und etwas von dir hören, du gieriger Nimmersatt.

dirhu

22.11.2012, 07:13 Uhr

Mensch Wulff, warum tust du dir selbst und vor allem UNS das an? Keiner will etwas mehr von dir sehen oder hören, du gieriger Nimmersatt.

rolf_1962

22.11.2012, 07:23 Uhr

Das man so einer Niete Christian Wulff weiterhin eine öffentliche Plattform bietet, finde ich beschämend.

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