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12.06.2012

11:31 Uhr

Nach der Insolvenz

Von der Leyen: Schlecker-Frauen umschulen

Keine schnelle Umschulung, sondern eine reguläre Ausbildung zur Erzieherin: Für dieses in die Kritik geratene Konzept wirbt Bundesarbeitsministerin von der Leyen nun erneut. 13.000 Schlecker-Frauen werden arbeitslos.

Von der Leyen bei einer Pressekonferenz ihres Ministeriums. dpa

Von der Leyen bei einer Pressekonferenz ihres Ministeriums.

BerlinBundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) setzt sich weiter für die Umschulung von Schlecker-Mitarbeiterinnen zu Erzieherinnen ein. Das sei ein ganz normales Angebot, worüber man nicht die Nase rümpfen dürfe, sagte sie im ZDF-„Morgenmagazin“ am Dienstag. Die Ministerin betonte zudem, die Ausbildung würde nicht in einem Schnellverfahren durchgezogen. Auch für die Schlecker-Frauen gelte das ganz normale staatliche Verfahren. „Es werden keinerlei Abstriche gemacht, sondern die hohe Qualität, die verlangt wird in Deutschland, muss selbstverständlich eingehalten werden“, sagte von der Leyen.

Die insolvente Drogeriekette Schlecker wird nach erfolgloser Suche nach einem Investor komplett abgewickelt. Die noch verbliebenen gut 13 000 Mitarbeiter sollen ihre Kündigung zum Monatsende bekommen. Insgesamt verlieren wegen der Insolvenz rund 25 000 Beschäftigte ihren Job. Der Vorschlag, die Entlassenen - fast alle von ihnen sind Frauen - auch zu Erzieherinnen als Unterstützung für den Krippenausbau umzuschulen, war zunächst jedoch auch auf Kritik gestoßen.

Von

dpa

Kommentare (7)

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Account gelöscht!

12.06.2012, 12:22 Uhr

Was ist "Numschulen"??

milo

12.06.2012, 12:53 Uhr

Clever die Idee, in der Oeffentlichkeit wird registriert, die Politik kuemmert sich um die Schlecker Mitarbeiter. Gleichzeitig werden scheinbar dringend benoetigte Kraefte fuer die Kitas geschaffen. Allerdings, da diese nur umgeschult sind, werden sie mit Sicherheit nicht so bezahlt, wie gut ausgebildete Erzieherinnen, Lohndumping in den Kitas ist die Folge. Gleichzeitig wird der Beruf der Erzieherin des Erziehers abgewertet, denn auf einmal koennen ja auch Schlecker Frauen Erzieherin in Kitas sein. Wozu brauchen wir dann noch professionelle Erzieherinnen. Hier will die Politik zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen, Versaeumnisse im Ausbau der Kitas kaschieren und gleichzeitig die Kosten fuer dieselben drastisch senken, ohne Ruecksicht auf das Niveau der Erziehungseinrichtung. So mies ist Politik und Fr. Dr. von der Leyen ist eine herausragende Protagonistin dieser miesen Politik.

Account gelöscht!

12.06.2012, 14:01 Uhr

Von der Leyen, eine Ministerin ohne Sinn und Verstand, leider davon reichlich.
Danke

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