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27.02.2017

09:56 Uhr

Nach Diskussionen um Höcke

AfD-Spitze ruft Partei zur Einigkeit auf

In den jüngsten Umfragen hat die AfD deutlich verloren. Nach der Diskussion um ein Ausschlussverfahren gegen Landeschef Björn Höcke, hat die Parteispitze ihre Mitglieder zur Einigkeit aufgerufen.

Zu den Unterzeichnern des Schreibens an die Mitglieder gehören Parteichefin Frauke Petry und der Thüringer Landeschef Björn Höcke. dpa

Petry und Höcke

Zu den Unterzeichnern des Schreibens an die Mitglieder gehören Parteichefin Frauke Petry und der Thüringer Landeschef Björn Höcke.

BerlinDie gesamte AfD-Spitze ruft angesichts sinkender Umfragen zur Einigkeit auf. In dem am Sonntagabend veröffentlichten Schreiben an die Mitglieder heißt es, „die letzten Wochen waren innerparteilich von scharfen Diskussionen um die Ausrichtung der Partei und um einzelne Personen geprägt“. Angesichts der anstehenden Landtags- und Bundestagswahlen fordern alle Landesvorsitzende, „den Blick nunmehr nach vorne zu richten, im gemeinsamen Kampf gegen die Altparteien die Reihen zu schließen“.

Zu den Unterzeichnern gehören Parteichefin Frauke Petry und der Thüringer Landeschef Björn Höcke. Der Flügel um Petry hat ein Parteiausschlussverfahren gegen Höcke durchgesetzt, über das die Parteischiedsgerichte entscheiden müssen.

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Höcke vertritt einen national-völkischen Kurs und hat damit nach Ansicht seiner Gegner die Grundlagen der AfD verlassen.

Von

rtr

Kommentare (4)

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Unbekannt

27.02.2017, 10:28 Uhr

Die AFD hat die Fünf-Prozent-Hürde fest im Blick.

Wie soll eine Partei "nach vorne blicken", wenn ihr führendes Personal aus ewig Gesrtrigen, nein Vorgestrigen besteht?

Ich finde, dass die AFD auf einem sehr guten Wege ist.

Herr Günther Schemutat

27.02.2017, 10:57 Uhr

Die AFD wird in den Bundestag kommen , egal mit wie viel Prozent , es wird reichen .
Die AFD muss auch in den Bundestag kommen, nicht weil sie von Nazis gewählt wird , sondern von vielen Bürgern, die den Einheitsbrei etwas entgegen stellen wollen. Sie wird politisch selber nichts ändern können, weil Demokratie in Deutschland heißt, immer dagegen sein was die anderen sagen, auch wenn der Vorschlag noch so gut ist. Daher ist die Anwesenheit der AFD ein Stachel im Bundestag und ich freue mich schon auf die kommenden Sitzungen, die nicht mehr so schläfrig und langweilig sind seit Bonn wo noch gelebt wurde.

Herr Günther Schemutat

27.02.2017, 11:41 Uhr

... übrigens zwei Raser aus Berlin mit einem Todesopfer , wurden wegen Mordes zu
lebenslänglich verurteilt.

Zum ersten mal habe ich eben bei NTv vor dem Fernseher geklascht.

Das brauchen die Bürger ,Signale die wirken und wenn das Urteil bestätigt wird , wird es seine Wirkung zeigen. Bitte mehr davon!

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