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26.06.2015

14:07 Uhr

Nach EU-Gipfel

Deutschland nimmt 8000 Flüchtlinge auf

In der Europäischen Union sollen Flüchtlinge über die einzelnen Staaten neu verteilt werden. Deutschland nimmt 8000 von ihnen auf. Das geschieht freiwillig. Osteuropäische Staaten haben eine Aufnahmequote abgelehnt.

Nach Deutschland zu kommen ist für Flüchlinge nicht einfach. Nun dürfen 8000 von ihnen ganz legal in das Land einreisen. dpa

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Nach Deutschland zu kommen ist für Flüchlinge nicht einfach. Nun dürfen 8000 von ihnen ganz legal in das Land einreisen.

BerlinDeutschland wird etwa 8000 Flüchtlinge aufnehmen, die in der EU neu verteilt werden sollen. Das teilte ein Sprecher des Bundesinnenministeriums am Freitag in Berlin mit. Die Staats- und Regierungschefs der 28 EU-Staaten hatten am Donnerstag in Brüssel beschlossen, 40.000 Flüchtlinge, die sich in Italien und Griechenland aufhalten, auf freiwilliger Basis in anderen EU-Staaten aufzunehmen.

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Gegen eine feste Quote hatten sich mehrere Staaten vor allem aus Osteuropa gesperrt. Von der Umverteilung sollen vor allem syrische Kriegsflüchtlinge und Opfer der Militärdiktatur in Eritrea profitieren.

Die Gipfelteilnehmer hatten außerdem entschieden, 20 000 weitere Menschen aus Flüchtlingslagern außerhalb Europas aufzunehmen. Wie stark sich Deutschland an dieser Maßnahme beteiligen wird, ist bislang noch unklar.

Von

dpa

Kommentare (2)

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26.06.2015, 18:05 Uhr

Beispielhaftes Hamburg:
An der Sophienterasse (vormals Bundeswehr Gebäude) wurde der Einzug von Flüchtlichen auf gesetzlicher Grundlage vom OLG verneint.
Dafür wird in Billstedt (Stadtteil mit über 104 Nationen) und Billbrook für weitere Ansiedlungen keinrlei Probleme gesehen.
Es geht doch nichts über eine "Ausgewogenheit" wie das v.g. Beispiel zeigt.

Herr Billyjo Zanker

26.06.2015, 19:53 Uhr

Ich bin immer wieder überrascht über die "Güte" der dt. Politiker, nehmen dann mal eben 8000 der Flüchtlinge" auf und wenn sich die bösen baltischen- und andere Oststaaten wie Ungarn weigern, dann nehmen wir die auch noch zusätzlich auf.
Wegen unserer angemahnten Willkommenskultur werden sie dann persönlich von dem Bundespfaffen, dem "Anderen" (der Islam gehört zu Dtl.) aus Niedersachsen und Angie persönlich an der Grenze abgeholt.

Unsere Gutmenschen und Güte ist nun mal unübertroffen.

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