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30.03.2011

18:15 Uhr

Nach Friedrich-Aussagen

Debatte um Islamkonferenz entbrannt

Die Debatte über die Zukunft der Islamkonferenz ist nach den Aussagen von Innenminister Hans-Peter Friedrich neu entbrannt. Die SPD-Politikerin Aydan Özoguz rief die Muslime zum Boykott auf.

Nach der Konfrontation von Innenminister Hans-Peter Friedrich (l.) mit Muslimen ist eine Debatte über die Zukunft der Islamkonferenz entbrannt. Quelle: dapd

Nach der Konfrontation von Innenminister Hans-Peter Friedrich (l.) mit Muslimen ist eine Debatte über die Zukunft der Islamkonferenz entbrannt.

BerlinNach der heftigen Konfrontation von Innenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) mit Muslimen ist eine Debatte über die Zukunft der Islamkonferenz entbrannt. Die SPD-Politikerin Aydan Özoguz rief die Muslime zum Boykott auf: „Die Muslime sollten nicht mehr an der Islamkonferenz teilnehmen, bis ein anderer (als Friedrich) die Leitung übernimmt.“ Der Vorsitzende der Türkischen Gemeinde in Deutschland, Kenan Kolat, wies diese Forderung jedoch zurück. Während die Berliner Opposition Friedrich für sein Auftreten kritisierte, erhielt der CSU-Politiker Unterstützung aus der Union.  

Friedrich hatte den Muslimen eine „Sicherheitspartnerschaft“ vorgeschlagen, um Islamismus und Extremismus entgegenzuwirken. Die Islamwissenschaftlerin Armina Omerika bezichtigte Friedrich daraufhin, „eine sehr bedenkliche Kultur des Denunziantentums unter den Muslimen“ zu fördern. Zudem sorgen Friedrichs Worte für Unmut, wonach es keine historischen Belege dafür gebe, dass der Islam zu Deutschland gehöre. Berlins Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) forderte Kanzlerin Angela Merkel (CDU) auf, die Konferenz zur Chefsache zu machen und im Kanzleramt anzusiedeln.  

Allerdings stärkte der Dialogbeauftragte der Türkisch-Islamischen Union der Anstalt für Religion (Ditib), Bekir Alboga, Friedrich den Rücken. „Er hat aber sehr aufmerksam und geduldig zugehört und vieles ertragen an Kritik. Das zeigt seine Entschlossenheit, die Deutsche Islamkonferenz fortzusetzen“, sagte Alboga der „Mitteldeutschen Zeitung“ (Halle). Er kündigte an: „Es geht weiter. Das wollen wir Muslime. Das will auch der Minister.“

Kommentare (3)

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gutermann

30.03.2011, 19:08 Uhr

Innenminister Hans-Peter Friedrich ist mir sehr sympathisch.
Ihn interessiert das Gejaule der Gutmenschen nicht.Er scheut sich nicht davor,Forderungen an die Muslime zu stellen.
Bisher waren es ja immer die,die gefordert und gefordert haben. Nach dem Motto:Gib mir den kleinen Finger und ich beiße dir die Hand ab.
Interessant wird seine Strategie zum 1.Mai,wenn die Halbwilden ausschwärmen und mal wieder Bonzenautos anbrennen und Kapitalistenfensterscheiben einschlagen.
Alles Gute für ihn.

Alternorix

31.03.2011, 00:02 Uhr

Habe eine liebenswerte, türkische Nachbarfamilie. Als vor etwa 10 Jahren der Mann vom Moscheebesuch heimkam und mir ungeniert mitteilte „Mullah hat gesagt, Deutschland ist reif für den Islam“, wurde mir damals schon klar, was die ewig gestrig Grünen mit ihrer dämlichen Multikulti-Philosophie angerichtet haben. Was an muslimischem Einfluß 500 Jahre lang vor Wien endete, haben die Grünen und Teile der SPD in nur 40 Jahren durchgewunken. Der Islamismus ist zwar in Westeuropa angekommen aber nicht Teil deutscher Lebensart. Jene Multikulti-Idioten haben den Grundstein für eine radikalislamische Parallelgesellschaft gelegt, was einer friedlichen Ethnogenese direkt entgegensteht. Sie haben weder das Wesen islamischer Weltanschauung noch die koranische Ansicht von Krieg und Frieden verstanden sondern haben alle christlichen Grundwerte dilettantisch in ihrer grün-atheistischen Einheitssoße mit verkocht. Es ist weder Rassismus noch Fremdenfeindlichkeit, wenn man erkennt, wie falsch es damals wie heute war, nicht das Schweizer Rückführungsprinzip für ausländische Gastarbeiter präferiert zu haben, die nach getaner Arbeit natürlich mit allen erworbenen Ansprüchen wieder zurück in ihre Heimat zu gehen haben. Wenn das so nicht ohne weiteres möglich ist, hat Friedrich sehr wohl das Recht und die Pflicht, endlich die seit langem ausstehende, ultimative Forderung nach einer Wertedebatte einzubringen, die nicht nur den sehr notwendigen Abgleich menschenwürdiger Grundwerte mit muslimischen Anschauungen sondern auch die Glaubwürdigkeit der vorbehaltlosen Anerkennung unserer christlichen Werteordnung, sprich Grundgesetz, offenbart.

Nachwuchs

31.03.2011, 10:49 Uhr

Wann kommt endlich der Boykott des Islams bzw. das Verbot für den Islam? Brauchen wir Mörder in Europa oder lügen alle Medien???

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