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18.07.2017

13:09 Uhr

Nach G20-Gipfel

Gewalt kostet Versicherungen Millionen Euro

Die Gewaltexzesse rund um den G20-Gipfel in Hamburg sorgen auch weiterhin für Gesprächsstoff. Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft beziffert die Schäden nun auf insgesamt rund zwölf Millionen Euro.

Rund um den Gipfel eskalierte die Situation oftmals. dpa

Gewalt in Hamburg

Rund um den Gipfel eskalierte die Situation oftmals.

FrankfurtDie Ausschreitungen beim G20-Gipfel in Hamburg kosten die deutschen Versicherer nach eigenen Angaben rund zwölf Millionen Euro. Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) legte am Dienstag in Berlin eine entsprechende Schätzung auf Basis der eingegangenen Schadenmeldungen vor. Bis zu ein Drittel davon müssten die Unternehmen für Schäden an Autos zahlen, die bei den Demonstrationen angezündet oder demoliert wurden. Für Geschädigte, die nicht ausreichend versichert sind, hat die Stadt Hamburg einen Härtefallfonds bei der Hamburgischen Investitions- und Förderbank eingerichtet.

Für Feuerschäden - etwa durch Brandsätze - an Wohnhäusern kommt die Wohngebäude- und Hausratversicherung auf. Schäden an Autos übernimmt nur die Kaskoversicherung. Für kaputte Scheiben und angezündete Fahrzeuge zahlt die Teilkaskoversicherung. Wenn Fahrzeuge durch Steinwürfe oder ähnliches beschädigt wurden, ist das laut GDV ein Fall für die Vollkaskoversicherung.

Von

rtr

Kommentare (1)

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Herr Leo Löwenstein

18.07.2017, 09:46 Uhr

Das ist falsch.
Nicht die Versicherungen kostet es 20 Mio sondern die Versicherungsnehmer.
Dafür steigen dann die Versicherungsprämien, die natürlich, auch wenn dort kein G20 mehr stattfindet, oben bleiben werden.

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