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07.01.2012

04:28 Uhr

Nach Jamaika-Scheitern

Lafontaine will das Saarland regieren

Nachdem die Jamaika-Koalition im Saarland zerbrochen ist, stehen nicht nur Schuldzuweisungen im Raum. Oskar Lafontaine fordert Neuwahlen - und er weiß auch schon, wer Spitzenkandidat der Linken sein soll.

Oskar Lafontaine und seine Freundin Sahra Wagenknecht in Saarlouis. dpa

Oskar Lafontaine und seine Freundin Sahra Wagenknecht in Saarlouis.

BerlinFür den Fall von Neuwahlen im Saarland nach dem Bruch der Jamaika-Koalition hat Oskar Lafontaine die Spitzenkandidatur der Linken für sich reklamiert. „Selbstverständlich werde ich im Fall von Neuwahlen als Spitzenkandidat der Saar-Linken ins Rennen gehen“, sagte der Fraktionschef der Linken im saarländischen Landtag, der in Berlin erscheinenden Tageszeitung „Die Welt“.

Linke und Grüne im Saarland fordern Neuwahlen

Video: Linke und Grüne im Saarland fordern Neuwahlen

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„Diese Koalition war von Anfang an ein totgeborenes Kind“, sagte Lafontaine. Zu den inhaltlichen Differenzen sei in den vergangenen Monaten die Krise der Saar-FDP hinzu gekommen. Lafontaine forderte Neuwahlen. „Wir glauben, dass ein politischer Neuanfang mit der CDU an der Saar nicht möglich ist.“

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Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) hatte am Freitag die bisherige saarländische Regierungskoalition aus CDU, FDP und Grünen aufgekündigt. Als Grund nannte sie anhaltende Zerwürfnisse in den Reihen des liberalen Koalitionspartners.

Von

afp

Kommentare (13)

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hardy

07.01.2012, 05:23 Uhr

Oh! Schreck!

Hannibal ante portas ...

aruba

07.01.2012, 06:29 Uhr

Guten Tag,.... Er;... wer sont... Im uebrigen ist er der einzig Richtige fuer das Saarland. Gehen Sie mal hin,... dort wohnen keine Millionaere, dort wohnen Leute die hart arbeiten. Von Oskars Weibergeschichten halte Ich auch nichts. Aber er ist ein Bub von derr Saar.... So is ess. Besten Dank.

guenni7

07.01.2012, 06:47 Uhr

@aruba:
Auch wenn Sie das wohl niemals kapieren werden, der Lafontaine ist nur für sich selber der einzig Richtige.
Die "Arbeiter" (oder meinen Sie Angestellte, man weiß es nicht) werden von einem Landesoberhaupt Lafonatine überhaupt nichts haben.
Hummer und Champagner für die Partei, Brotkrumen für die Arbeiter. Kommt Ihnen das bekannt vor? JA, das gab es schon einmal: In der DDR, in Sowjetrussland, in Nordkorea, in............
Träumen Sie weiter!

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