Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

18.05.2015

13:54 Uhr

Nach Kritik an Bayern

Seehofer verteidigt Stromtrassen-Vorschlag

Bayerns Ministerpräsident Seehofer (CSU) will die umstrittene neue Stromtrasse nach Westen verschieben. Die Kritik war groß. Nun feuert der CSU-Chef zurück und verteidigt den Vorschlag als „vernünftige Energiepolitik“.

Ein Kirchturm nahe des Kernkraftwerkes Grafenrheinfeld: Bayerns Stromtrassen-Vorschlag zog zuletzt heftige Kritik auf sich. dpa

Kirchturm hinter Strommasten

Ein Kirchturm nahe des Kernkraftwerkes Grafenrheinfeld: Bayerns Stromtrassen-Vorschlag zog zuletzt heftige Kritik auf sich.

MünchenBayerns Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) hat den Vorschlag, eine umstrittene neue Stromtrasse nach Westen zu verschieben, gegen Kritik aus den Nachbar-Bundesländern verteidigt. „Das hat nichts mit Sankt-Florians-Prinzip zu tun, sondern mit einer vernünftigen Energiepolitik“, sagte der CSU-Chef am Montag vor einer Parteivorstandssitzung in München.

Baden-Württemberg brauche den SuedLink ohnehin und habe diesen auch begrüßt. Nun gehe es nur darum, wo man einen Zweig nach Bayern führe. Und wenn man den SuedLink von den Windkraftanlagen in der Nordsee nach Baden-Württemberg führen wolle, dann müsse dieser eben durch Hessen führen. „Der kann nur durch Hessen gehen“, betonte Seehofer. „Wo soll er denn sonst durchgehen?“ Die Superleitung soll die Energieversorgung im industriestarken Süden gewährleisten, wenn bis 2022 die letzten Atommeiler abgeschaltet werden.

Von

dpa

Kommentare (1)

Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.  Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.

Account gelöscht!

18.05.2015, 14:22 Uhr

Diese Stromtrassen garantieren nur eines, dass Bayern in Zukunft auf seine sichere, preiswerte und CO2 arme Kernkraft verzichten wird und stattdessen seinen Strom aus den Kohlekraftwerken des Ruhrgebiets beziehen wird. Die Natur wird durch den politisch erzwungenen und von der Bevölkerungen abgelehnten Kernkraftausstieg mit EE-Stromnetzen zerstört. Die Erneuerbaren Energien machen aus der deutschen Landschaft ein Strom-Industriegebiet. Landschaft und Natur werden der Energiewende geopfert....so schaut die neue verlogene Grüne Ideologie aus!

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×