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09.10.2014

12:16 Uhr

Nach Misshandlungen

Hannelore Kraft lädt zum Flüchtlingsgipfel

Nach den Übergriffen auf Flüchtlinge lädt NRW-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft (SPD) zum Flüchtlingsgipfel. Vertreter von CDU und FDP fordern derweil den Rücktritt von NRW-Innenminister Ralf Jäger (SPD).

Die Notunterkunft in der ehemaligen Siegerland-Kaserne in Burbach. Hier sollen private Sicherheitsleute Flüchtlinge misshandelt haben. dpa

Die Notunterkunft in der ehemaligen Siegerland-Kaserne in Burbach. Hier sollen private Sicherheitsleute Flüchtlinge misshandelt haben.

DüsseldorfNach Übergriffen auf Flüchtlinge in nordrhein-westfälischen Unterkünften lädt Ministerpräsidentin Hannelore Kraft (SPD) zu einem Flüchtlingsgipfel ein. Am 20. Oktober sollen in Essen rund 40 Vertreter von Flüchtlingsorganisationen, Wohlfahrtsverbänden, Kommunen, Kirchen und aus der Politik über die Unterbringung von Flüchtlingen beraten, wie die Staatskanzlei in Düsseldorf am Donnerstag mitteilte.

In Baden-Württemberg ist bereits an diesem Montag ein solches Spitzentreffen geplant. Die Zahl der Asylbewerber steigt bundesweit stark an und stellt Länder und Kommunen vor große Herausforderungen.

Wo Flüchtlinge in Deutschland wohnen

Flüchtlingswohnheime

In der Regel werden Asylsuchende in Gemeinschaftsunterkünften untergebracht. Vor allem die Zustände in den zentralen Einrichtungen der Länder, in denen die Flüchtlinge nur kurz bleiben sollen, stehen in der Kritik. Oft müssen Männer, Frauen und Kinder auf engem Raum zusammenleben. (Quelle: dpa)

Wohnungen

Verschiedene Kommunen bringen Flüchtlinge in Privatwohnungen unter. Allerdings gibt das der Wohnungsmarkt nicht in allen Städten her - auch weil die Mieten zu hoch sind.

Schulen, Altenheime, Kasernen

In manchen Städten stehen Gebäude leer, die einst für Schüler, Alte oder Soldaten gebaut wurden. Nun leben Flüchtlinge darin - etwa in Heidelberg in einer alten Kaserne.

Container und Zelte

Container und Zelte können recht schnell aufgebaut werden. Das macht sie an vielen Orten im Notfall beliebt. Anwohner stören sich allerdings nicht selten an den Zeltstädten.

Hotels

Aus Touristenziel wird Flüchtlingsunterkunft. In der Not mieten Behörden auch Zimmer in nicht ausgelasteten Hotels an. So wurde in Sachsen ein altes Vier-Sterne-Haus umfunktioniert.

Wohnschiffe

Schwimmende Schlafplätze für Flüchtlinge hat es in der Vergangenheit bereits gegeben - etwa in Hamburg. Die Hansestadt plant nun erneut, Wohnschiffe für Asylsuchende ankern zu lassen.

In drei Unterkünften in NRW – in Burbach, Bad Berleburg und Essen – sollen private Wachleute Asylbewerber misshandelt haben.

Die Staatsanwalt ermittelt gegen Sicherheitskräfte, einen Heimleiter und den Geschäftsführer des Heimbetreibers European Homecare.

Kraft und Innenminister Ralf Jäger (SPD) hatten Fehler eingeräumt, lückenlose Aufklärung und Verbesserungen angekündigt. Die rot-grüne Regierung steht wegen der Missstände unter Druck. Die Opposition wirft ihr Versagen und eine Mitschuld vor. CDU und FDP wollen Jägers Rücktritt.

Von

dpa

Kommentare (5)

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Frau Margrit Steer

09.10.2014, 15:28 Uhr

Anstatt im kleinen Kries Regeln zu finden und Dinge fest zu machen, wird also nun auch von Frau Kraft erst einmal gegipfelt
Kenn wir doch nur zu gut von merkel, die gipfelt ja nur

... bürste

09.10.2014, 18:21 Uhr

"Deutschland will gerechtere Verteilung von Flüchtlingen"

in Deutschland?
99% der Ausländermassen werden in WEST DE angesiedelt
is OST DE sind es 1%!

4. die Immigranten im Land - und die Tatsächlichen Zahlen!
> "bdb - Bundeszentrale für politische Bildung“ <
hier:
>>tinyurl.com/plls9zu<<


5. und die Verteilung auch mal:
die St*si-Anetta Kahane,
.>>"Aus diesem Grund gibt es im Osten des Landes noch immer weniger als 1% sichtbare Minoritäten und somit kann man sagen, dass dieser Teil des Landes weiß geblieben ist. Nicht nur “ausländerfrei”, sondern weiß. Bis heute ist es anstrengend, schwierig, mühsam bis unmöglich die lokalen Autoritäten davon zu überzeugen, dass dieser Zustand ein Problem ist, gegen das sie aktiv werden sollten.“<<
hier:
>>pluspedia.org/wiki/Amadeu_Antonio_Stiftung<<




G E N D E R !

aus den Kriegsverbrechen in OST,
eines der Inhalte in der Ostzonen Sozialisation war:

-- " Von seinem Gegenüber -- *Belogen & Betrogen* -- zu werden"
um so den Zusammenhalt in der "Gesellschaft" zu verhindern/ auszulöschen!
.
-- Emotionalität (insb. Frauen) galt als
-- *verachtenswerte Eigenschaft! * --
Menschen ohne Emotionen nennt man/sind Psychopathen.

-- Nach einer Erhebung von 2004 sind -- *0,4%* -- der Bevölkerung Homosexuell.

hier:
>>homment.com/StatusQuo<<

Thomas Huber

09.10.2014, 19:43 Uhr

Stimmt, da sind vermeintliche oder echte Flüchtlinge tatsächlich misshandelt worden. Das ist schlimm und muss aufhören - aber wo ist die Interessenvertretung der Millionen anständiger Deutscher, die tagtäglich von Ausländern angerempelt, bespuckt, bestohlen, betrogen, bedroht, genötigt und angegriffen werden? Ich schlage vor, dass alle Politiker, die pro Asylanten und pro Ausländer argumentieren, gleich mal drei Exemplare davon zuhause einquartieren - dann möchte ich mal hören, wie sich Frau Nahles oder Frau Roth oder Frau Kraft dann einen Monat später äußern - sofern sie noch was zu sagen haben unter ihrem Dach....

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