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29.01.2011

15:11 Uhr

Nach Schröder-Vorstoß

Von der Leyen drückt bei der Quote aufs Tempo

Die Bundesregierung will rasch eine Frauenquote für Führungsgremien der deutschen Wirtschaft durchsetzen. Ein Vorschlag für ein entsprechendes Gesetz soll bereits in diesem Jahr vorbereitet werden. Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) lehnte eine Quote vehement ab.

DAPD

HB BERLIN. Noch in diesem Jahr will Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen einen Vorschlag für eine gesetzliche Quote vorlegen, wie der „Spiegel“ berichtete. Die CDU-Politikerin plädierte allerdings dafür, keine reine Frauenquote, sondern einen 30-Prozent-Schlüssel festzuschreiben, der als Mindest-Marge für Männer und Frauen gelten solle. Dieser Schlüssel müsse sowohl für Vorstände als auch für Aufsichtsräte vor allem von börsennotierten Unternehmen gelten.

Von der Leyen sagte dem „Spiegel“, an eine Quote müssten auch Sanktionen gekoppelt werden, „sonst ist es weiße Salbe“. Denkbar sei, dass Mitglieder von Aufsichtsräten, die die Quote nicht erfüllten, kein Sitzungsgeld erhielten. Zudem könnten deren Beschlüsse zwar gelten, aber die Wahl des Gremiums für ungültig erklärt werden. „Das tut den Aufsichtsräten, die sich abschotten, richtig weh, bestraft aber nicht das Unternehmen.“

Das Thema müsse jetzt entschieden werden, weil die Zeit reif sei: Seit zehn Jahren gebe es eine freiwillige Vereinbarung mit der Privatwirtschaft, den Anteil der Frauen in Führungspositionen von Unternehmen zu steigern: „Diese Vereinbarung ist krachend gescheitert, für die Frauen hat sich kaum etwas bewegt“, kritisierte die Ministerin.

In den deutschen Top-Unternehmen sind die Chefetagen weiter fest in Männerhand: Einer Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) zufolge haben mehr als 90 Prozent der 100 größten Unternehmen nicht eine einzige Frau im Vorstand.

Erst am Freitag hatte Bundesfamilienministerin Kristina Schröder in einem Handelsblatt-Gastbeitrag einen Stufenplan zur Frauenquote für das Frühjahr angekündigt. Kern des Plans sei eine gesetzliche Pflicht zur Selbstverpflichtung. Unternehmen ab einer gewissen Größe würden dazu verpflichtet, individuell eine selbst bestimmte Frauenquote festzulegen, die innerhalb von zwei Jahren erreicht werden solle, erklärte Schröder. Diese Quote gelte sowohl für den Vorstand als auch für den Aufsichtsrat.

Kommentare (61)

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Margrit Steer

29.01.2011, 16:23 Uhr

Kann diese dämliche v. d. Leyen mit ihrem absolut krankhaftem Geltungsdrang nicht endlich mal ihren Mund halten?
Die Frau ist derart unsympatisch und so von sich überzeugt, dass es schon widerlich ist
Die soll sich um ihre Arbeit kümmern und zwar gut und ansonsten soll sie doch endlich mal ihren Mund halten.
Sie kapiert einfach nicht, dass keiner sie hören will
Für ihren wirklich schwer krankhaften Geltungsdrang sollte sie mal eine Therapie machen.
Übrigens, bin ich ncht die einzige, die so über diese Frau denkt
Die war schon als Familienministerin nmöglich.
Der Fällt doch der Sozialismus aus dem Gesicht. Eine normale Frau plapeprt nicht über so eine blödsinnige Quote, gute Frauen schaffen alles von alleine
Diese vielen unqualifizierten Weiber im bundestag machen Deutschland mehr und mehr zum Kasperletheater

Peter Pan

29.01.2011, 16:27 Uhr

Die Frauen, wollen das nicht, die Männer wollen das nicht, die Kinder wollen das nicht, die Unternehmen wollen das nicht, und der Staat braucht die Mütter um endlich mehr Kinder zu kriegen. Somit ist also jeder, ausser die Politik, gegen eine Quote. bitte sagt mir: welche Partei muss ich wählen, die keine Quote durchsetzt?? Traurig, aber wahr in Deutschland hat man keine Wahl mehr! Vielleicht muss hier das Volk auch auf die Straße wie in Ägypten, dass sich wieder etwas ändert.

E. Albrecht

29.01.2011, 16:54 Uhr

Ätzend diese Adelstussie!
http://www.youtube.com/watch?v=QLNn7MJnzoM

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