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18.05.2016

14:15 Uhr

Nach Überfall auf Geldtransporter

Polizei fahndet mit neuen Fotos nach RAF-Terroristen

Drei Maskierte hatten im Juni 2015 auf einen Geldtransporter geschossen. DNA-Spuren vom Tatort konnten später Ex-RAF-Terroristen zugeordnet werden. Nun fahndet die Polizei mit neuen Fotos nach den Tätern.

Die Handout-Fotos der Staatsanwaltschaft Verden sollen möglicherweise zwei ehemalige Mitglieder der Rote Armee Fraktion (RAF), Burkhard Garweg (l) und Ernst-Volker-Staub zeigen. dpa

Fahndung nach Ex-RAF-Terroristen

Die Handout-Fotos der Staatsanwaltschaft Verden sollen möglicherweise zwei ehemalige Mitglieder der Rote Armee Fraktion (RAF), Burkhard Garweg (l) und Ernst-Volker-Staub zeigen.

VerdenMit neuen Fahndungsfotos sucht die Polizei nach den früheren RAF-Terroristen Ernst-Volker Staub und Burkhard Garweg. Nach zwei gescheiterten Raubüberfällen auf Geldtransporter ermittelt die Staatsanwaltschaft Verden (Niedersachsen) gegen die beiden wegen versuchten Mordes und versuchten schweren Raubes. Inzwischen gebe es neue Ermittlungsansätze, hieß es am Mittwoch. „Die Bilder stammen aus diesem Jahr“, sagte Staatsanwältin Marie-Louise Tartz. Wann und wo genau die Fotos gemacht wurden, wollte sie aus ermittlungstaktischen Gründen nicht sagen.

Drei Maskierte hatten im Juni 2015 auf dem Parkplatz eines Supermarkts in Stuhr bei Bremen auf einen Geldtransporter geschossen, waren aber ohne Beute geflüchtet. DNA-Spuren vom Tatort konnten später Staub und Garweg sowie der Ex-RAF-Terroristin Daniela Klette zugeordnet werden. Die drei stehen außerdem im Verdacht, Ende 2015 einen Geldtransporter in Wolfsburg überfallen zu haben.

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Frühere RAF-Terroristen sollen kürzlich einen Überfallversuch auf einen Geldtransporter verübt haben. Nach und nach geraten immer mehr Details zu dem Fall ans Licht. Laut Polizei hat einer der Täter keine Maske getragen.

Nach einem gescheiterten Überfall auf einen Geldboten Mitte Mai in einem Supermarkt in Hildesheim ist noch unklar, ob das Trio auch für diese Tat verantwortlich ist. „Die Spurenauswertung wird noch eine Zeit dauern“, sagte Oberstaatsanwalt Christian Gottfriedsen am Mittwoch in Hildesheim.

Von

dpa

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