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15.05.2012

21:17 Uhr

Nach zwölf Jahren

Bundeskabinett will Bezüge erhöhen

Zum ersten Mal seit zwölf Jahren will das Bundeskabinett seine Bezüge erhöhen. Zuletzt hatten die Politiker wegen massiver Proteste darauf verzichtet. Das größte Gehaltsplus soll Bundeskanzlerin Merkel erhalten.

Bundeskanzlerin Merkel mit Philipp Rösler. Das Bundeskabinett will seine Bezüge erhöhen. dapd

Bundeskanzlerin Merkel mit Philipp Rösler. Das Bundeskabinett will seine Bezüge erhöhen.

BerlinDas Bundeskabinett will erstmals seit zwölf Jahren wieder seine eigenen Bezüge erhöhen. Regierungskreise bestätigten der Deutschen Presse-Agentur dpa am Dienstag einen entsprechenden Bericht der „Hamburger Morgenpost“ (Mittwoch). Die Zeitung berief sich auf die entsprechende Kabinettsvorlage, die an diesem Mittwoch verabschiedet werden soll.

Demnach werden die Gehälter für Bundeskanzlerin Angela Merkel, die Minister und die parlamentarischen Staatssekretäre nicht mehr wie in den vorigen Jahren von der Anpassung der Beamtenbesoldung ausgenommen. Seit dem Jahr 2000 hatten die Bundesregierungen stets darauf verzichtet, zuletzt nach massivem Protest vor zwei Jahren.

Die Kanzlerin verdient im Monat 16.152 Euro, hinzu kommt eine sogenannte Dienstaufwandsentschädigung in Höhe von 1022 Euro.

Die Erhöhung von 5,7 Prozent in drei Schritten bis zum August 2013 entspricht nach Angaben der Zeitung laut Innenministerium künftig einem monatlichen Gehaltsplus für Merkel von 930 Euro (im Jahr: 11.160 Euro) und für Bundesminister von 750 Euro (im Jahr: 9000 Euro).

Die erste Erhöhung um 3,3 Prozent soll rückwirkend zum 1. März 2012 erfolgen. Es folgen zwei weitere Schritte jeweils um 1,2 Prozent zum 1. Januar sowie zum 1. August 2013.

Von

dpa

Kommentare (26)

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c168639

15.05.2012, 21:53 Uhr

toll dafür, dass sie

die energiewende versauen,
alle zusätzlichen abgaben (auch die der wirtschaft)
weiter den bürgern aufdrücken.

gute leistung sollte belohnt werden,
aber trotz sehr guter wirtschaftlicher leistung, 30mrd neue schulden...

2009: 1.7 Billionen euro schulden
2012: 2.03 Billionen

Finanzkrise+Staatschuldenkrise immer noch vorhanden und gefährlicher denn je für spanien,etc.

Stanboi1

15.05.2012, 21:59 Uhr

in Frankreich wurden sie gerade um 30% gesenkt!!!

Schmidt

15.05.2012, 22:11 Uhr

Gute Arbeit soll auch gut bezahlt werden. Für die Verantwortung werden Politiker völlig unterbezahlt. Deshalb bekommt man seltenten die Richtigen für den Job. Also liebe Sozialneider ..... wir bezahlen unsere Politiker wie Hartz IV...dann bekommen wir bestimmt die Besten.....

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