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11.01.2014

13:46 Uhr

Naher Osten

Steinmeier sieht reale Chance für Frieden

Erstmals seit Jahren sieht Außenminister Steinmeier wieder die Möglichkeit, dass sich die Konflikte im Nahen Osten friedlich lösen lassen. Das sei nicht zuletzt der amerikanischen Initiative zu verdanken.

Außenminister Frank-Walter Steinmeier: „Wir unterstützen das mit allem Nachdruck und wollen dafür auch das ganze Gewicht Europas und Deutschlands einbringen.“ dpa

Außenminister Frank-Walter Steinmeier: „Wir unterstützen das mit allem Nachdruck und wollen dafür auch das ganze Gewicht Europas und Deutschlands einbringen.“

BerlinAußenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) hat sich vor seiner Nahostreise vorsichtig optimistisch über die Chancen für friedliche Lösungen in der Region geäußert. In den Konflikt in Syrien, die Beziehungen zwischen Israel und den Palästinensern und in die Gespräche über das iranische Atomprogramm sei Bewegung gekommen, erklärte Steinmeier am Samstag in Berlin.

Es bestehe dank der amerikanischen Initiative erstmals seit Jahren wieder eine reale Chance für eine friedliche Verhandlungslösung im Nahen Osten. „Wir unterstützen das mit allem Nachdruck und wollen dafür auch das ganze Gewicht Europas und Deutschlands einbringen“, betonte Steinmeier.

Der Außenminister fliegt am Sonntagabend zur ersten Nahostreise seiner neuen Amtszeit nach Israel und in die Palästinensergebiete. Am Montag trifft er mit Israels Premier Benjamin Netanjahu zusammen, in Ramallah ist eine Gespräch mit Palästinenserpräsident Mahmud Abbas geplant. Vor der Nahostreise nimmt er am Sonntag in Paris an einem Treffen der Syrien-„Freundesgruppe“ teil. Es dient der Vorbereitung der Syrien-Konferenz am 22. Januar in Montreux.

Von

dpa

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