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25.03.2012

13:31 Uhr

Neonazi-Terror

Beate Zschäpe soll bei Morden geholfen haben

Nun könnte es eng werden für Beate Zschäpe. Denn die Bundesanwaltschaft ist der Überzeugung, dass die mutmaßliche Neonazi-Terroristin ihre beiden Mitbewohner bei ihren Taten zumindest logistisch unterstützt hat.

Beate Zschäpe. dapd

Beate Zschäpe.

FrankfurtDie mutmaßliche Terroristin Beate Zschäpe muss wegen der Neonazi-Mordserie womöglich als Mittäterin mit lebenslanger Haft rechnen. Es gebe viele Beweismittel, die belegten, dass Zschäpe „an den Taten beteiligt war, zumindest durch logistische Hilfe“, sagte Generalbundesanwalt Harald Range der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“. Derzeit sei noch nicht klar, ob Zschäpe „an einem oder mehreren Tatorten“ war.

Range zufolge arbeitet die Bundesanwaltschaft „mit Hochdruck“ daran, Zschäpe eine Beteiligung an den Morden ihrer mutmaßlichen Komplizen Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt nachzuweisen. Viele Beweismittel belegten, „dass sie sehr genau wusste, was in den Köpfen von Mundlos und Böhnhardt vorgegangen ist und was sie getan haben“, sagte Range. „Wenn wir ihr die Mittäterschaft zum Mord nachweisen können, ist eine lebenslange Freiheitsstrafe die Konsequenz. Bei so vielen Morden kann das auch wirklich heißen: lebenslang“, unterstrich Range.

Zschäpe schweigt bislang zu ihrer Rolle in dem Neonazi-Trio, das nach seinem Abtauchen Ende der 1990er Jahre die Terror-Gruppe „Nationalsozialistischer Untergrund“ (NSU) gegründet haben soll. Dem NSU werden zehn Morde, zwei Sprengstoffanschläge und eine Serie von Banküberfällen zur Last gelegt. Mundlos und Böhnhardt waren im November nach einem gescheiterten Banküberfall in Eisenach tot in einem Wohnmobil gefunden worden, Zschäpe stellte sich der Polizei.

Vor dem Hintergrund der jahrelang unentdeckt gebliebenen Terrorzelle forderte Range zudem eine Ausweitung der Rechte seiner Behörde. Die Bundesanwaltschaft brauche „mehr und klare Initiativrechte, um in der Lage zu sein, selbst zu prüfen und zu bewerten, ob wir in einem konkreten Fall zuständig sind“, sagte er der „FAS“.

Range betonte, bei der NPD sei keine systematische Hilfe für den NSU zu erkennen. Bei einzelnen Unterstützern gebe es eine personelle Überschneidung. „Eine strukturierte Unterstützung aus der NPD gab es nach unseren bisherigen Erkenntnissen aber nicht.“ Laut „Focus“ soll der NSU offenbar mehr Unterstützer gehabt haben als bisher bekannt. Darauf deuteten mehrere Ausweis-Dokumente hin, die in der abgebrannten Wohnung von Mundlos, Böhnhardt und Zschäpe in Zwickau sichergestellt worden seien. Dem Bericht zufolge fanden Polizisten im Brandschutt des Hauses die Personalausweise von drei Männern aus Sachsen im Alter von 29, 35 und 37 Jahren. Böhnhardt und Mundlos könnten sich demnach die Papiere besorgt haben, um ihre wahre Identität zu verschleiern.

Nach Informationen des „Spiegel“ berichtete der als mutmaßlicher NSU-Unterstützer inhaftierte Holger G. den Ermittlern von erheblichen Spannungen innerhalb des Trios. So habe sich die Zelle einen heftigen Streit in Chemnitz geliefert und sich vorübergehend getrennt. Nach dem Streit, der beinahe handgreiflich geworden sei, habe Mundlos demnach zeitweise eine eigene Wohnung bezogen. Diese Aussage wird dem Magazin zufolge durch einen Mietvertrag für eine Wohnung in Zwickau untermauert, der auf die Aliaspersonalien von Mundlos ausgestellt war.

G. soll laut „Spiegel“ darüber hinaus zu Protokoll gegeben haben, dass er von den untergetauchten Terroristen 10.000 Mark vermutlich aus Raubüberfällen zur „Aufbewahrung“ erhalten habe. Die gleiche Summe habe auch der ebenfalls inhaftierte Ex-NPD-Funktionär Ralf Wohlleben von dem Trio erhalten.

Von

afp

Kommentare (1)

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Liberty

25.03.2012, 15:34 Uhr

Erst einmal ist die NSU-Szene Staatlich und die Neonazi-Szene Privat,das ist nicht ein und dasselbe.
Shalom i Spiritus Sancti Vatikan,God Bless Barack Obama!!!
"Israel,Vatikan,USA haltet mir das Antisemitische Psycho-Betrugsfälscherschlampen-Al-Qaida-Sympathisanten-Dreckdeutsch vom Hals".
Vom Staats-üblichen Schizoid,Schwul,Lug-Betrugs-Antonym betroffen und mit Viren,Poison-Gas attackiert:Ehre gebührt Denen welche Staatliche Verfolgung gnadenlos bekämpfen,wo immer sie auch Stattfindet.Yes,We Can.Never Forget.Never Forgive!!!

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