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23.07.2015

10:09 Uhr

Neue Griechenland-Hilfen

Bosbach berät über Rückzug aus dem Bundestag

Mehrfach hat CDU-Innenexperte Wolfgang Bosbach angekündigt, bei weiteren Griechenland-Hilfen persönliche Konsequenzen zu ziehen. Derzeit berät er mit seinem Kreisverband über den Rückzug aus dem Bundestag.

Der CDU-Bundestagsabgeordnete kündigte mehrfach an, bei weiteren Griechenland-Hilfen persönliche Konsequenzen ziehen zu wollen. dpa

Wolfgang Bosbach

Der CDU-Bundestagsabgeordnete kündigte mehrfach an, bei weiteren Griechenland-Hilfen persönliche Konsequenzen ziehen zu wollen.

BerlinDer CDU-Bundestagsabgeordnete Wolfgang Bosbach will am Donnerstag mit seinem Kreisverband über einen möglichen Rückzug aus dem Bundestag beraten.

„Es ist zwar eine ganz persönliche Entscheidung, aber sie betrifft auch die gesamte Kreispartei und vor allem jene Wählerinnen und Wähler, die mir bei sechs Wahlen ihr Vertrauen geschenkt haben“, sagte der Innenpolitiker der Bild-Zeitung (Donnerstagsausgabe). Er werde zunächst das Gespräch mit seinem Kreisverband in Bergisch Gladbach führen und sich dann entscheiden, fügte der 63-Jährige hinzu.

Bosbach hatte in der Vergangenheit mehrfach angekündigt, bei erneuten Abstimmungen über weitere Hilfspakete für Griechenland persönliche Konsequenzen ziehen zu wollen. Der Bundestag hatte am vergangenen Freitag mehrheitlich dafür gestimmt, Verhandlungen mit Athen über ein drittes Milliardenprogramm aufzunehmen. Allerdings verweigerten 65 Unionsabgeordnete, unter ihnen Bosbach, ihre Zustimmung.

Von

afp

Kommentare (5)

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Herr Teito Klein

23.07.2015, 10:40 Uhr

Bosbach denkt über Rückzug nach.
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Er ist einer der letzten Aufrechten innerhalb der CDU.
Er entscheidet nach seinem Gewissen und nicht nach Fraktionszwang.
Die meisten "Abgeordneten" geben ihr Gewissen an der Garderobe ab.

Bosbach hatte im Winter wegen der möglichen erneuten Verlängerung des Hilfsprogramms für Griechenland seinen Rückzug aus der Politik erwogen.

Jetzt wurde mit großer Mehrheit für ein 3. "Hilfsprogramm" gestimmt.
Die Bürger wurden nicht gefragt, es gab auch kein Referendum.
Es sind ja nur Steuergelder, die hier verbrannt werden.

Herr Fred Meisenkaiser

23.07.2015, 10:49 Uhr

@ Teito Klein

Herr Fred Meisenkaiser

23.07.2015, 10:49 Uhr

@ Teito Klein

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