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14.05.2014

12:59 Uhr

Neue Hinweise

Stasi-Vorwürfe gegen Gysi werden weiter geprüft

Seit fast eineinhalb Jahren prüft die Hamburger Staatsanwaltschaft neue Stasi-Vorwürfe gegen Linksfraktionschef Gysi. Jetzt steht fest: Die Ermittlungen ziehen sich weiter in die Länge – wegen neuer Hinweise.

Vor Gericht hat sich Gysi bisher stets erfolgreich gegen den Vorwurf gewehrt, er habe Mandanten in der DDR verraten oder ausspioniert. dpa

Vor Gericht hat sich Gysi bisher stets erfolgreich gegen den Vorwurf gewehrt, er habe Mandanten in der DDR verraten oder ausspioniert.

HamburgDie erwartete Entscheidung über eine mögliche Anklage gegen Linksfraktionschef Gregor Gysi wegen neuer Stasi-Vorwürfe verschiebt sich erneut. Die Hamburger Staatsanwaltschaft steigt erneut in die Ermittlungen ein, weil neue Hinweise zu dem Fall eingegangen sind, wie eine Behördensprecherin am Mittwoch mitteilte. Ob Gysi mit einer Anklage rechnen muss oder ob das Verfahren gegen ihn eingestellt wird, wird demnach frühestens in mehreren Wochen feststehen - und damit deutlich nach der Europawahl am 25. Mai.

Die Hinweise seien möglicherweise für das Verfahren relevant, sagte Sprecherin Nana Frombach der Nachrichtenagentur dpa. „Wir können das nicht ignorieren.“ Die Staatsanwaltschaft will mehrere weitere Zeugen vernehmen, wie sie ankündigte - unter anderem ehemalige Mitarbeiter der DDR-Staatssicherheit und des Zentralkomitees (ZK) der SED.

Die Ermittler prüfen seit Anfang vergangenen Jahres, ob der Politiker eine falsche eidesstattliche Versicherung abgegeben hat. Es geht um die Frage, ob er als Anwalt in der DDR mit der Stasi zusammengearbeitet hat oder nicht.

Die frühere DDR-Bürgerrechtlerin Vera Lengsfeld und ein pensionierter Richter hatten Anzeige erstattet. Vor Gericht hat sich Gysi bisher stets erfolgreich gegen den Vorwurf gewehrt, er habe Mandanten in der DDR verraten oder ausspioniert.

Die neuen Hinweise hätten die Staatsanwaltschaft „ungefragt und ganz kurzfristig“ am Montag erreicht, berichtete Frombach. Von wem sie kamen, wollte die Sprecherin nicht sagen. Mitte April hatte die Behörde erklärt, die Ermittlungen gegen Gysi seien abgeschlossen. Die Entscheidung über eine Einstellung des Verfahrens oder eine Anklage war zuletzt Mitte Mai erwartet worden.

Von

dpa

Kommentare (6)

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Account gelöscht!

14.05.2014, 14:02 Uhr

Ich komme auch aus der ex-DDR und habe den Mauerfall bejubelt 1989.

Bestimmt war Gysi bei der Stasi und hat ständig über seine Klienten als DDR-Anwalt berichtet. Das ging doch garnicht anders, wenn man Ausreise-Willige als Klienten hat zu Zeiten der DDR. Ersollte das einfach zugeben.

Aber.

Jetzt haben wir NSA-Überwachung und Fernsteuerung der ganzen Regierung und "EU in Brüssel" von der Welt-Geld-Elite aus Übersee. Ist das denn etwas anderes als Stasi mit Google, Facebook, Schnüffel-Software für Standort-Bestimmung, BND mit enger ZUsammenarbeit mit NSA, CIA mit Syrien-Kämpfern auf BRD-Gebiet, System-Presse die auf Knopfdruck Russland-Ausgrenzung betreibt ? Nein es ist eine "West-Scientolgy", die Deutschland occupiert hat als Kruste von oben mit Frau Merkel als Ausführungs-Gehilfin. Die CDU ist eine leere Hülle als Zombi der USA-Politik, die sie in Europa haben wollen.

+++ Mit Verlaub, das finde ich mindestens genauso beschissen, wie zu DDR-Zeiten die Stasi !! +++

Herr Gysi, geben sie doch einfach die Verstrickung mit der Stasi zu ... FERTIG.

Account gelöscht!

14.05.2014, 14:26 Uhr

Der erste Schritt ist:

- Deutschland ausplündern und alle Schulden an den Hals hängen. SUCCEEDED.

Der zweite Schritt ist:

- Deutschland ist bankrott und das Armenhaus Europas, das auf Zu-Brot von "EU in Brüssel" abhängig ist und 100 Jahre Schulden abtragen muss - am Gängelband gehalten. SCHEDULED AND PLANNED. TO BE PROCESSED SOON.

Account gelöscht!

14.05.2014, 14:29 Uhr

Die Presse in Deutschland ist jeden Tag EKELHAFTER.

SCHÄMT EUCH.

Man kann lesen wo man will. Überall Propaganda, Müll, Lügen und Dreck.

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