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27.05.2011

08:53 Uhr

Neue Kandidaten

Mehr Künstler in die CDU

Die CDU will Konsequenzen ziehen aus dem schlechten Wahlergebnis in Bremen. Deren Generalsekretär Hermann Gröhe fordert darum bei Wahlen in Großstädten künftig Kandidaten aus allen gesellschaftlichen Gruppen zu stellen.

Hermann Gröhe: Die Partei braucht mehr Künstler und andere Persönlichkeiten. Quelle: APN

Hermann Gröhe: Die Partei braucht mehr Künstler und andere Persönlichkeiten.

HamburgNach dem schlechten Abschneiden bei der Wahl in Bremen will die CDU vermehrt Künstler und andere Persönlichkeiten aus der Gesellschaft für sich gewinnen. Die Partei müsse sich noch mehr darum bemühen, interessante Köpfe als Kandidaten in Großstädten antreten zu lassen, schreibt CDU-Generalsekretär Hermann Gröhe in einem Beitrag für das „Hamburger Abendblatt“.

Die neuen Kandidaten sollten „in den unterschiedlichen gesellschaftlichen Gruppen - von der Tafel für Bedürftige bis zur Kunstszene - verankert sein“. Gröhe fordert von der CDU die Bereitschaft, „kreative und originelle Ideen mitzutragen und manchmal eben auch zu ertragen“.    

Der Generalsekretär schreibt, die CDU müsse „an einigen Stellen besser werden“ und sich „gerade in den großen Städten für Zukunftsthemen stärker öffnen“. Gröhe hob als entscheidende politische Fragen sowohl die „Folgen der demografischen Entwicklung für das Miteinander der Generationen“, die „Herausforderungen des Klimawandels für Städtebau“ sowie Integrationspolitik und „zukunftsgerechte Verkehrskonzepte“ hervor.    

Gröhe stellte klar: „Die CDU ist keine trendige Partei.“ Das wolle und müsse sie aber auch nicht sein, hob der CDU-Generalsekretär hervor. „Denn unser Kompass richtet sich nach bleibenden Werten, dem christlichen Menschenbild und den daraus abgeleiteten Grundwerten Freiheit, Solidarität und Gerechtigkeit.“ In diesem Sinne sei die CDU eine konservative Partei.  

Von

dapd

Kommentare (5)

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Account gelöscht!

27.05.2011, 09:12 Uhr

Künstler in die CDU, das ist gut. Besonders Zauberer, die die Menschen so schnell verblöden lassen, daß sie nicht erkennen wie diese Partei uns betrügt.

Thomas-Melber-Stuttgart

27.05.2011, 09:46 Uhr

Das schreit doch förmlich nach einer Quote!

poolliter

27.05.2011, 10:05 Uhr

Freiheit, Solidarität und Gerechtigkeit!
Und das im Zusammenhang mit der Union? Sollte das jetzt Ironie sein, oder von welcher Partei sprach Herr Gröhe da eigentlich?

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