Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

23.05.2012

12:31 Uhr

Neue Konkurrentin

NRW-Wahlverliererin kandidiert für Linken-Vorsitz

Vor zwei Wochen hat die Linkspartei den Wiedereinzug in den Landtag von NRW verpasst. Nun will die gescheiterte Spitzenkandidatin, Katharina Schwabedissen, für den Bundesvorsitz der Partei kandidieren.

Die NRW-Spitzenkandidatin der Linkspartei, Katharina Schwabedissen. dapd

Die NRW-Spitzenkandidatin der Linkspartei, Katharina Schwabedissen.

Hannover/PotsdamDie Linken-Parteivize Katja Kipping und die gescheiterte Spitzenkandidatin bei der nordrhein-westfälischen Landtagswahl, Katharina Schwabedissen, wollen gemeinsam für den Vorsitz der Bundespartei kandidieren. Das erklärte Kipping am Mittwoch auf ihrer Homepage. Unter dem Titel "Weil das Wünschen nicht geholfen hat" heißt es dort: "Wir werben für eine weibliche Doppelspitze mit Katja Kipping und Katharina Schwabedissen und treten als Team an, von dem wir hoffen, das es noch größer und bunter wird, um gemeinsam einen neuen Aufbruch der Linken zu wagen." Unterzeichnet wurde die Erklärung unter anderen auch von Bundesgeschäftsführerin Caren Lay.

Die 34-jährige Kipping und die 39-jährige Schwabedissen wollen ihre Kandidatur am Mittwoch auf einer Veranstaltung in Hannover offiziell bekannt geben. Unterzeichnet ist der Aufruf unter anderem von dem Bundestagsabgeordneten Thomas Nord, der Linken-Bundesgeschäftsführerin Caren Ley und dem Bundestagsabgeordneten Jan van Aken. Mit der Initiative wird ein Ausweg aus dem Machtkampf der Linken gesucht, der auch nach dem Rückzug des früheren Parteichefs Oskar Lafontaine andauert. Er hatte sein Angebot, den Parteivorsitz erneut zu übernehmen, am Dienstag zurückgezogen.

Seine Kandidatur aufrecht hält hingegen Lafontaines Widersacher, Dietmar Bartsch. Der Fraktionsvize der Linken im Bundestag erhielt für seine Kandidatur für den Parteivorsitz Unterstützung aus Brandenburg. "Er hat ein gutes politisches Konzept", sagte Linksfraktionschefin Kerstin Kaiser in Potsdam vor einer Konferenz mit Bundestagsfraktionschef Gregor Gysi. Dieser wollte sich nicht erneut zum Führungsstreit der Linken äußern.

Die neue Parteiführung wird auf dem Göttinger Parteitag Anfang Juni gewählt. Ihre Kandidatur angekündigt hat zudem die sächsische Bundestagsabgeordnete Sabine Zimmermann.







Kommentare (2)

Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.  Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.

Einer_von_vielen

23.05.2012, 13:05 Uhr

Eine Partei mit einer Wahlverliererin vorneweg - ein ganz tolles Bild. Sollte die Linke möglicherweise gleich auch über ihre Selbstauflösung abstimmen lassen ???? Frau Schwabedissen täte gut daran ins Glied zurück zu treten und sich intensiver Basisarbeit zu widmen. Oder glaubt sie etwa auf Bundesebene Akzeptanz zu erhalten, nachdem ihr das schon in NRW nicht gelungen ist ??? Was für ein jämmerliches Bild !

Account gelöscht!

23.05.2012, 16:12 Uhr

Das Kat-Kat-Frauen-Double hat gute Chancen mit rotgefärbten Haaren und maximal knielangen Röcken und nur nicht den Mund aufmachen ! Schick sind sie allemal.

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×