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10.08.2013

12:25 Uhr

Neue Statistik

Rentenbezugsdauer auf 19 Jahre gestiegen

Neuer Rekord: Senioren beziehen immer länger Rente. Innerhalb eines Jahres hat sich die Bezugsdauer um mehr als sechs Monate verlängert. Frauen beziehen dabei sogar deutlich länger Rente als Männer.

Die Statistik zeigt: Bei Frauen in Ostdeutschland stieg die Rentenbezugsdauer 2012 sogar auf 23 Jahre. dpa

Die Statistik zeigt: Bei Frauen in Ostdeutschland stieg die Rentenbezugsdauer 2012 sogar auf 23 Jahre.

BerlinDeutschlands Senioren werden immer älter und bekommen immer länger Rente. Die Rentenbezugsdauer stieg im vergangenen Jahr auf den Rekordwert von 19 Jahren, wie die „Bild“-Zeitung am Samstag unter Berufung auf die neueste Statistik der Deutschen Rentenversicherung berichtete.

Demnach verlängerte sich die Rentenbezugsdauer innerhalb eines Jahres um mehr als sechs Monate. 2011 lag die durchschnittliche Bezugsdauer demnach noch bei 18,3 Jahren. Seit 1995 habe sich die Bezugsdauer sogar um mehr als drei Jahre verlängert. Damals wurden Renten dem Bericht zufolge im Schnitt 15,8 Jahre lang gezahlt.

Frauen bezogen der Statistik zufolge auch 2012 deutlich länger Rente als Männer. Im Schnitt erhielten Frauen demnach 21,3 Jahre lang Rente, Männer 16,7 Jahre lang. Bei Frauen in Ostdeutschland stieg die Rentenbezugsdauer 2012 demnach sogar auf 23 Jahre.

Von

afp

Kommentare (10)

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10.08.2013, 13:05 Uhr

Die Frührentner, zerstört von einer schikanösen Gesellschaft
müssen dann auch noch mit minimal Rente ein Drittels des Lebens in Elend verbringen. Da kann man nur froh sein, dass die Renten in wenigen Jahren nicht mehr bezahlt werden können, weil die Pensionen das Geld auffressen. Dann helfen
neue Mittel die Rentner zu bewegen früher zu gehen. Vielleicht geht es Deutschland besser als den anderen Völkern Europas, aber der Preis wird hoch sein und der Ausgang offen.

Account gelöscht!

10.08.2013, 13:13 Uhr

Mit 18,5% Beiträge eine "kleine Rente" in Höhe ca. 50% aus dem Lebensarbeitseinkommen.
Ohne 18,5% Beiträge eine "größere Pension" in Höhe ca. 70% aus dem Einkommen der letzten Jahre.
Frage; was ist Pervers?
Antwort; eine praktizierte Politik in Verantwortung aller Parteifarben.

RDA

10.08.2013, 13:18 Uhr

Ja und, was soll das jetzt heißen? Ist jetzt die Rente mit 69 oder gar 70 alternativlos? Oder noch mehr Kapitaldeckung, die sich bei Schuldenschnitten, Inflation oder ähnlichem wie zuletzt in Irland in Luft auflöst?

Wie hoch ist eigentlich die Pensionsbezugsdauer von Beamtenpensionären? Und warum gibt es in Pensionen nach wie vor keinen Nachhaltigkeitsfaktor - gilt da etwa nicht die Generationengerechtigkeit als Richtschnur (O-Ton RV-Nachhaltigkeitsgesetz 2004)?

Nochmal zum Mitschreiben: Angeblich schrumpft unsere Bevölkerung. Bei weiterhin wachsendem BIP heißt das, dass das BIP pro Kopf umso stärker wächst - ein wachsender Kuchen wird auf weniger Leute verteilt. Und es geht weiter: Da die Zahl der Nichterwerbstätigen (Kinder, Arbeitslosen udn Hausfrauen) ebenfalls zurückgeht, ist die höhere Zahl der Rentner bei nur mäßigem Wachstum der Arbeitsproduktivität locker zu finanzieren. Der SVR Wirtschaft hat hierzu 2011 sogar konkrete Zahlen veröffentlicht, wie Steuern und RV-Beiträge erhöht werden müssten - beides äußerst moderat und machbar.

Und wenn der Bund endlich sein Versprechen aus dem Einigungsvertrag einlösen würde, das Defizit der Rentenkasse Ost aus Steuern zu decken, könnten alle Rentenkürzungen seit 1992 wieder rückgängig gemacht werden

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