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21.01.2010

08:58 Uhr

Neue Strukturen

Zu Guttenberg krempelt Bundeswehr um

Bundesverteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) hat eine umfassende Überprüfung der Strukturen seines Ministeriums und der Bundeswehr angekündigt. Er habe sein Haus damit beauftragt, in einer „schonungslosen Analyse“ Defizite zu benennen, sagte Guttenberg im Bundestag. „Es wird dabei keine Tabus geben dürfen.“

Verteidigungsminister zu Guttenberg betonte, dass die Leistungsfähigkeit der Bundeswehr mit den bisherigen Strukturen schwerlich sichergestellt werden könne. dpa

Verteidigungsminister zu Guttenberg betonte, dass die Leistungsfähigkeit der Bundeswehr mit den bisherigen Strukturen schwerlich sichergestellt werden könne.

HB BERLIN. Im Anschluss solle eine Kommission aus Fachleuten Vorschläge zu einer „effizienten und einsatzorientierten Spitzenstruktur“ des Ministeriums und der Bundeswehr erarbeiten. Dazu gehört auch, sich Gedanken über die Rolle, Funktion und Kompetenz herausgehobener Spitzenpositionen zu machen.

„Mit den bisherigen Strukturen werden wir die Leistungsfähigkeit unserer Bundeswehr auf Dauer schwerlich sicherstellen können“, sagte der Minister. Die Frauen und Männer der Bundeswehr könnten die vorhandenen Schwächen zwar kompensieren, „aber sie sollen es eben nicht müssen“.

Er wolle, „dass die Bundeswehr für eine stets erneuerte Kultur der Offenheit und auch des Vertrauens“ stehe. Dazu seien auch unkonventionelle Lösungen nötig, betonte Guttenberg. Der Minister erinnerte daran, dass sich die Bundeswehr seit 1992 ununterbrochen im Auslandseinsatz befindet. Afghanistan sei dabei nur einer von derzeit zehn laufenden Auslandseinsätzen.

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