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27.04.2011

07:45 Uhr

Neue Umfragen

Steinbrück nur bei Rentnern beliebter als Steinmeier

Die Wähler halten den gescheiterten Kanzler Steinmeier weiter für den besseren Kanzlerkandidaten. Doch beide können von der Macht nur träumen - der Vormarsch der Grünen zur Volkspartei ist nicht aufzuhalten.

Trotz seines einschläfernden Wahlkampfs 2009 halten die Wähler SPD-Fraktionschef Steinmeier immer noch für den besseren Kanzlerkandidaten als ex-Finanzminister Steinbrück. Quelle: dapd

Trotz seines einschläfernden Wahlkampfs 2009 halten die Wähler SPD-Fraktionschef Steinmeier immer noch für den besseren Kanzlerkandidaten als ex-Finanzminister Steinbrück.

Berlin

SPD-Fraktionschef Frank-Walter Steinmeier hat einer Umfrage zufolge in der Kanzlerkandidatenfrage der Sozialdemokraten deutlich die Nase vor Parteichef Sigmar Gabriel. In der Forsa-Umfrage für das Politikmagazin "Cicero" (Maiausgabe) unter 1.005 Wahlberechtigten sprachen sich 37 Prozent für Steinmeier als Spitzenkandidaten der SPD bei der nächsten Bundestagswahl aus. Ex-Finanzminister Peer Steinbrück kam auf 26 Prozent, Gabriel auf nur 13 Prozent.

Von den Anhängern der SPD halten 49 Prozent Steinmeier, 27 Prozent Steinbrück und 13 Prozent Gabriel für den am besten geeigneten Kandidaten. Nur bei der Gruppe der Rentner liegt Steinbrück mit 42 Prozent vor Steinmeier mit 37 Prozent. Von dieser Gruppe erfährt Gabriel mit 7 Prozent die geringste Zustimmung.

Grün-Rot liegt laut einer aktuellen Wahlumfrage weiterhin deutlich vor Schwarz-Gelb. Nach dem am Mittwoch veröffentlichten wöchentlichen Wahltrend des Magazins "Stern" und des Fernsehsenders RTL büßen zwar sowohl Grüne als auch SPD im Vergleich zur Vorwoche einen Prozentpunkt ein. Mit zusammen 49 Prozent hätten sie jedoch nach wie vor die Mehrheit. Union und FDP erreichen laut der Umfrage gemeinsam 35 Prozent.

Den Grünen würden demnach 27 Prozent der Wähler ihre Stimme geben, der SPD 22 Prozent. Nach der Bürgerschaftswahl in Hamburg hatten die Sozialdemokraten Ende Februar zwischenzeitlich 27 Prozent erreicht, danach aber sukzessive verloren. Die Union bleibt bei 31 Prozent, die FDP gewinnt einen Punkt hinzu auf jetzt vier Prozent. Die Linke legt um einen Punkt auf neun Prozent zu. 2.005 repräsentativ ausgesuchte Bundesbürger wurden vom 18. bis 21. April befragt.

Von

dapd

Kommentare (12)

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Wahlschaf

27.04.2011, 08:44 Uhr

Wer IRGENDEINE Partei wählt welche derzeit aufgestellt sind, dem ist nicht zu helfen.
ALLE sind nur Handlanger und Vasallen.....
KEINE Partei kann FÜR das Volk arbeiten.
Wer das noch nicht kapiert hat....

Morchel

27.04.2011, 08:50 Uhr

Liebe Wirtschaftkapitäne das Zauberwort heist Beraterverträge, Mal abgesehen davon das es so nicht weitergehen kann dazu sind zuviele Sachen in der Vergangenheit aufgelaufen. Nur bis jetzt geht da noch was. Veränderungen werden kommen müssen sagt der trinker und säuft weiter. Siehste geht doch fühle mich doch wohl mir gehts doch gut. Also nichts für ungut wir sollten uns noch ein Planeten irgendwie dazukaufen. Wachstum bis zum abwinken oder doch nicht, ehr nicht. Ich mach mich mit den Fortschritt vertraut, eine Wasserstoffbombe am Süd/Nordpol gezündet, da haben wir Rohstoffe ohne ende, geht doch muss man euch denn alles sagen.

Badener

27.04.2011, 08:52 Uhr

Vor Grün-Rot sei gewarnt! Die neue Landesregierung ist in Stuttgart noch nicht im Amt, und was fällt denen zuerst ein? Steuererhöhungen! Und das obwohl die Wirtschaft hier im Südwesten brummt und die Steuereinnahmen nur so sprudeln.

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