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01.01.2014

13:41 Uhr

Neue Verteidigungsministerin

Von der Leyens Befehle vom Frühstückstisch

Ursula von der Leyen hofft darauf, in ihrem neuen Job als Verteidigungsministerin auch von zu Hause aus arbeiten zu können. Ihre Kinder interessierten sich sehr für ihre neue Aufgabe.

Von der Leyen in Masar-i-Scharif, Afghanistan: „Das erwarten die Soldaten und Soldatinnen auch von mir“. dpa

Von der Leyen in Masar-i-Scharif, Afghanistan: „Das erwarten die Soldaten und Soldatinnen auch von mir“.

MünchenVerteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) will auch im neuen Amt viel Dienstliches von zu Hause aus erledigen. Sie denke darüber nach, wie sie das Amt konkret im Alltag mit der Familie vereinbaren könne, sagte von der Leyen der neuen Ausgabe der Illustrierten „Bunte“. „Ich hoffe, dass ich weiter viel von zu Hause aus steuern kann.“

Die siebenfache Mutter bekräftigte, dass sie sich innerhalb der Bundeswehr besonders um die Vereinbarkeit von Beruf und Familie kümmern wolle. „Das erwarten die Soldaten und Soldatinnen auch von mir“, sagte von der Leyen. „Junge Frauen bitten mich darum, sie beim Thema flexible Arbeitszeiten und Kinderbetreuung zu unterstützen.“ Die Möglichkeit der Vereinbarkeit von Beruf und Familie gelte aber auch für sie selbst, betonte die CDU-Politikerin.

Die 55-Jährige hob die Unterstützung ihrer Familie für ihren neuen Posten hervor. „Mein Mann ist wunderbar. Er trägt das neue Amt mit.“ Er habe zu ihr gesagt: „Du musst das machen, was du dir zutraust und womit du dich wohlfühlst.“

Ihre Kinder interessierten sich sehr für ihre neuen Aufgabenbereich: „Ihre erste Frage lautete: Ist das gefährlich? Die zweite: Was genau macht eigentlich die Bundeswehr?“

Von

afp

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