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08.11.2015

14:12 Uhr

Neuregelung der Fluggebiete

Dobrindt legt Drohnen an die Leine

Die Bundesregierung plant eine Registrierungspflicht für private Flugdrohnen. Alle Geräte über 500 Gramm sollen vermerkt werden. Auch Überflugregeln sollen verschärft werden. Die gewerbliche Nutzung wird ausgeweitet.

Verkehrsminister Dobrindt will den Luftraum stärker regulieren. dpa

Drohne im Flug

Verkehrsminister Dobrindt will den Luftraum stärker regulieren.

BerlinDie Bundesregierung plant neue Regelungen für die wachsende Zahl privater und gewerblicher Drohnen-Flüge. Private Flüge in über 100 Metern und außerhalb der Sichtweite des Steuerers sollen verboten werden, kündigte Verkehrsminister Alexander Dobrindt am Samstag in Berlin an. Über Industrie-Anlagen, Unglücksorten und Einsatzgebieten der Polizei gilt dann ebenso ein Flugverbot für die unbemannten Flugobjekte wie über Autobahnen, Gleisen und Kraftwerken. „Drohnen sollen zukünftig registriert werden, um den Eigentümer identifizieren zu können“, sagte Dobrindt. Dies soll für alle Geräte über 500 Gramm gelten, um bei Unfällen die Verantwortlichen leichter haftbar zu machen.

Am MIT entwickelt: Ein Antikollisionssystem für Drohnen

Am MIT entwickelt

Ein Antikollisionssystem für Drohnen

Ein Forscher des MIT hat ein einfach zu implementierendes Antikollisionssystem für Drohnen entwickelt. Das System erkennt im Flug sogar Äste von Bäumen und weicht allen Hindernissen zuverlässig aus.

Der Einsatz von Drohnen hat in den vergangenen Jahren drastisch zugenommen. Sie können mit dem Smartphone gesteuert werden und Kameras tragen, um Luftaufnahmen zu machen. Der gewerbliche Einsatz in der Landwirtschaft oder zur Verkehrsüberwachung soll erleichtert werden: Die Nutzer müssen zwar einen Führerschein für die Drohnen machen. Dann können die Flugkörper künftig aber auch außerhalb der Sichtweite des Steuerers fliegen.

Von

rtr

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