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10.03.2013

12:19 Uhr

Neuverschuldung 2014 senken

Schäuble rechnet mit hohen Steuereinnahmen

Finanzminister Schäuble will die Neuverschuldung 2014 deutlich senken. Geplant sei, weniger als zehn Milliarden Euro an neuen Schulden aufzunehmen, berichtet der „Spiegel“. Möglich mache das die gute Wirtschaftslage.

Finanzminister Wolfgang Schäuble will die Neuverschuldung senken. AFP

Finanzminister Wolfgang Schäuble will die Neuverschuldung senken.

BerlinBundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) will laut einem „Spiegel“-Bericht im nächsten Jahr deutlich weniger als zehn Milliarden Euro an neuen Schulden aufnehmen. Die Nettokreditaufnahme werde 2014 zwischen sechs und acht Milliarden Euro liegen, berichtet das Magazin in seiner neuen Ausgabe unter Berufung auf Regierungskreise. Das wäre nur rund halb so viel wie bisher veranschlagt.

Grund dafür ist, dass sich die Steuereinnahmen wegen guter Wirtschafts- und Beschäftigungslage auf hohem Niveau halten. Die Bundesregierung will die Eckwerte für den Haushalt noch im März beschließen.

Reiche in Deutschland

Ab wann gilt man als reich?

Eine Definition für Reichtum gibt es nicht. Auch ist dies - wie so vieles - relativ. Der Durchschnittsverdienst eines Arbeitnehmers liegt in Deutschland bei rund 30.000 Euro. Die Hälfte der 26,6 Millionen Steuerpflichtigen hatte nach Zahlen des Statistischen Bundesamtes im Jahr 2007 Einkünfte von bis zu 29.000 Euro, 10 Prozent erhielten mehr als rund 73.400 Euro, aber nur ein Prozent mehr als 206.000 Euro.

Wie ist die Vermögensverteilung?

Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) geht von einem Nettovermögen in Deutschland von 9,3 Billionen Euro. Das umfasst Immobilien, Geldvermögen, Versicherungen, Betriebsvermögen oder auch Vermögen in Form wertvoller Sammlungen. Dieses Vermögen ist in Deutschland ungleich verteilt. So besitzen 10 Prozent der Bevölkerung nach Angaben des DIW gut 66 Prozent des Gesamtvermögens. Ein Prozent der Bevölkerung verfügt über mehr als ein Drittel des gesamten Vermögens.

Wie viele Millionäre und Milliardäre gibt es in Deutschland?

Nach Angaben des „Manager Magazins“ gibt es in Deutschland gut 100 Milliardäre - sowohl Einzelpersonen als auch Familien. Angeführt wird die Liste der Superreichen von Aldi-Gründer Karl Albrecht.

Trotz Wirtschaftskrise und Börsenturbulenzen ist auch die Zahl der Deutschen, die über ein Nettovermögen von einer Million Euro und mehr verfügen deutlich gestiegen. Der D.A.CH-Vermögensreport 2012 gibt die Zahl der Euro-Millionäre in Deutschland mit 826.000 an.

Wie sieht es mit „Einkommensmillionären“ aus?

Laut Statistischem Bundesamt gab es im Jahr 2007 insgesamt 16.681 Steuerzahler mit Einkünften von einer Million Euro oder mehr. Die meisten kamen aus Nordrhein-Westfalen, Bayern und Baden-Württemberg.

Wer zahlt Steuern?

Auf das oberste Zehntel der Einkommensbezieher entfielen 2007 fast 55 Prozent des gesamten Steueraufkommens. Fast ein Viertel (23,9) des Aufkommens ging auf die 1 Prozent Einkommensreichsten zurück. Dagegen zahlt die untere Hälfte nur sieben Prozent des Steueraufkommens.

Werden Reiche künftig stärker besteuert?

Wenn es nach SPD, Grünen, Linken und Gewerkschaften geht: Ja. Es geht vor allem um einen höheren Spitzensteuersatz bei der Einkommensteuer und eine Rückkehr zur Vermögensteuer, die Ende 1996 in Deutschland ausgesetzt wurde. Zurzeit liegt der Spitzensteuersatz bei 42 Prozent, er gilt ab einem zu versteuernden Jahreseinkommen von 52.882 Euro. Hinzu kommt die „Reichensteuer“ von 45 Prozent ab 250.001 Euro (Ledige). Die Sätze könnten angehoben werden oder früher greifen.

Die genaue Höhe der Neuverschuldung hängt dem Bericht zufolge von Gesprächen ab, die Schäuble mit Gesundheitsminister Daniel Bahr (FDP) und Verkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) führen wolle. Beide widersetzen sich demnach den Sparvorgaben des Finanzministeriums. Auch Entwicklungshilfeminister Dirk Niebel (FDP) verlange mehr Geld.

Von

afp

Kommentare (3)

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10.03.2013, 12:40 Uhr

O-Ton (?) Bundesregierung
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Die Nettokreditaufnahme werde 2014 zwischen sechs und acht Milliarden Euro liegen, berichtet das Magazin in seiner neuen Ausgabe unter Berufung auf Regierungskreise.
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Womit auch in 2014 die Staatsschuldenquote weiter sinken dürfte.

Selbst bei realem Nullwachstum und einer Teuerungsrate von z.B. 1,4% um 0,8% BSP.

Frank3

10.03.2013, 13:13 Uhr

er HAT ALS STAAT DENKEND ÜBERHAUPT keinen EHRLICHEN GRUND SCHULDEN AUFZUNEHMEN SONDERN DAS RECHT sich ÜBER STEUER DAS GELD ZU HOLLEN WAS BRAUCHT , VON DEM GELDSELBSTZWECKGELD , WAS URSACHE DER KRISE IST und SO BRAUCHT STAAT DIESEM GELD NICHT DAS MEHR WERDEN SICHERN .

NIMMT er SCHULDEN AUF , IST er VERBRECHER IM WISSEN . . . .
WÄR AUCH EHRLICH GEWESEN MIT FRANKREICH MITZUMACHEN : 75 % . . . .
EU MENSCHEN VERRÄTER FÜR " DIE " . SINN . . .


GELD WAS NURNOCH DAZU DA IST MEHR ZU WERDEN und DAVON MEHR ALS NOCH KAUFKRAFT VERTEILT WIRD und STAATEN NUR NOCH DAZU DA DIES GELDRECHT AUF MEHR WERDEN ZU SICHERN . . . . . SYSTEM IST VERBRECHEN aber DOCH NICHT NATURGESETZ !!!
AUF WAS WARTEN die ??? GEHT'S NICHT MIT VERSTAND sondern NUR MIT ERST BLUTVERGIESSEN ?
UND DOCH EGAL VON wem ???


Matthäus 6, 24 (Jesus spricht): Niemand kann zwei Herren dienen: Entweder
er wird den einen hassen und den andern lieben, oder er wird den einen verehren
und den andern verachten. Ihr könnt nicht Gott dienen und dem Geld.
(Dieses Zitat haben die christlichen Kirchen immer berücksichtigt. Die katholische
Kirche ist heute eine der reichsten Körperschaften der Welt).

Lieber Allah, das Elend stinkt nach Arsch!
Saphia Azzeddine

ATHEIST SICH Gott
SOUVERÄN
Frank Frädrich WILL AUCH WAHRHEITEN WISSEN WELCHE NURNOCH 4 IM ZUSAMMENHANG WISSEN

Jesus spricht zu ihm : Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben ; niemand kommt zum Vater denn durch mich.
Johannes 14,6

Account gelöscht!

10.03.2013, 14:18 Uhr

Daniel Bahr, ausgerechnet er, der sich mit der MiniMinisterin für Verbraucherschutz zur Niete der Regierung entwickelt hat. Aber das er nicht sparen will ist klar, es gilt ja liberale Klientel zu bedenken. Immer, wenn die Liberalen mal wieder Regierung spielen dürfen, steigen Arzthonorare überproportional, das Ingriffbekommen der Praktiken der Pharmaindustrie wird ausgebremst und es gibt spezielle Steuergeschenke beispielsweise für Glückspielgeräteproduzenten und entsprechende Spielhallenbetreiber, für den Hotellerie- und Gaststättenbereich usw.
Aber sich wirklich um die Gesundheit verdient machen, das Ernährungsverhalten der Verbraucher Verbessern, die Effizienz der Lebensmittelkontrollen und deren Anzahl verbessern, etwas tun gegen Hormone und diverse Chemikalien in Plastikverpackungen (Besonders schlimm bei Wurstscheiben, Scheibenkäse, da einzeln von Plastik ummantelt und bei Getränken in Plastik) das ist erstens zu mühsam, zweitens muss man sich dann mit mächtigen Verbänden herumschlagen und drittens gibt's dafür keine lukrativen Beraterverträge.
Bahr und Aigner sind nicht nur überflüssig wie ein einzelnes Sandkorn in der Wüste, sie Kosten auch noch viel Geld.

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