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13.05.2013

16:44 Uhr

„New Deal for Europe“

Berlin und Paris gemeinsam gegen Jugendarbeitslosigkeit

Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen und ihr französischer Kollege Michel Sapin denken an eine gemeinsame Initiative zur Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit. Milliardenkredite für Unternehmen sollen helfen.

Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) setzt sich für die Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit ein. dpa

Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) setzt sich für die Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit ein.

DüsseldorfDeutschland und Frankreich wollen eine gemeinsame Initiative zur Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit starten. Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) und ihr französischer Kollege Michel Sapin wollten das Konzept mit dem Titel „New Deal for Europe“ am 28. Mai bei einer Konferenz in Paris vorstellen, berichtete die in Düsseldorf erscheinende „Rheinische Post“ (Montagsausgabe).

Ein Sprecher des Bundesarbeitsministeriums sagte in Berlin, es solle nach Wegen gesucht werden, um vorhandene Gelder so einzusetzen, dass die Unternehmen mehr Jugendliche einstellten. Die Unternehmen wollten einstellen, bekämen dafür aber häufig kein Geld von den Banken.

Das von dem Investor Nicolas Berggruen organisierte Treffen Ende Mai solle einen Wendepunkt im Kampf gegen die hohe Jugendarbeitslosigkeit in Europa markieren, hieß es in dem Bericht der "RP". Bestätigt wurde in Berlin, dass auch Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) und sein französischer Kollege Pierre Moscovici daran teilnehmen wollten. Bisher hat die EU bis 2020 sechs Milliarden Euro für den Kampf gegen die Jugendarbeitslosigkeit bereitgestellt, was aber als nicht ausreichend gilt.

Dem Pressebericht zufolge könnte die Europäische Investitionsbank (EIB) den Betrag hebeln. Das heißt, der Betrag würde der EIB als Sicherheit für eine bis zu zehnfache Summe dienen, die sich EU-Hausbank am Kapitalmarkt leihen könnte, um sie dann an die Unternehmen weiterzugeben. „Vorstellbar wäre, einen Zusammenhang zwischen Kreditkonditionen und der Schaffung von Jobs und Ausbildungsplätzen herzustellen“, sagte EIB-Präsident Werner Hoyer der Zeitung.

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In Frankreich ist laut offizieller Statistik etwa jeder vierte Jugendliche oder junge Erwachsene arbeitslos. Der sozialistische Staatschef François Hollande hat die Bekämpfung der Arbeitslosigkeit - und insbesondere der Jugendarbeitslosigkeit - zu einem seiner Hauptziele erklärt. Mit den sogenannten Zukunftsarbeitsplätzen für benachteiligte Jugendliche und den Generationenverträgen, die jungen Menschen und zugleich älteren Beschäftigten in einem Betrieb einen stabilen Job sichern sollen, hat die Regierung bereits zwei Wahlkampfversprechen Hollandes dazu umgesetzt. Als Problem gilt zudem die Berufsausbildung, die in Frankreich weniger praxisbetont ist als etwa in Deutschland.

Von

afp

Kommentare (14)

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Account gelöscht!

13.05.2013, 17:04 Uhr

Dem Pressebericht zufolge könnte die Europäische Investitionsbank (EIB) den Betrag hebeln.

und wer steht dann für die gehebelte summe als bürge am ende?

François Hollande hat die Bekämpfung der Arbeitslosigkeit - und insbesondere der Jugendarbeitslosigkeit - zu einem seiner Hauptziele

......

also wieder geld das man nicht hat benutzen um gut dazustehen...er braucht ja grade gute presse,,,^^

Europa gleicht einem Bankett und D steht auf der Speisekarte..

Blenderei_im_Quadrat

13.05.2013, 17:15 Uhr

Diese Selbstdarstellerin ist durch nichts zu überbieten. Die POLITIKER SIND UNERTRÄGLICH.

Account gelöscht!

13.05.2013, 17:16 Uhr

...richtig.

Geld und flüssige Mittel werden eben ausgegeben - von Deutschland - für Dritte. Unfassbar. Eine Vermögensenteignung der Deutschen sondergleichen.

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