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19.07.2013

08:36 Uhr

Normenkontrollrat liest jeden Fall

Handelsblatt-Leser bekämpfen Bürokratie

Bürokratie belastet Bürger und Unternehmer. Das Handelsblatt startet daher eine Aktion gegen den Bürokratie-Ballast – und fragt seine Leser, wo es ihrer Meinung nach hakt und was sich ändern muss.

Sind Sie davon überzeugt, dass Behörden bestimmte Abläufe viel effizienter gestalten könnten? Dann sagen Sie es uns. dpa

Sind Sie davon überzeugt, dass Behörden bestimmte Abläufe viel effizienter gestalten könnten? Dann sagen Sie es uns.

BerlinÄrgern Sie sich immer wieder über überbordende Bürokratie im Umgang mit Behörden? Sind Sie davon überzeugt, dass Behörden bestimmte Abläufe viel effizienter gestalten könnten? Wo hakt es nach Ihrer Beobachtung, wenn verschiedene Behörden zusammenarbeiten müssen? Wo werden Daten gesammelt oder Belege angefordert, für die es keine sinnvolle Verwendung gibt? Wo müssen Sie Papierbelege beibringen, obwohl Daten digital vorhanden sind?

Schicken Sie uns Ihre Beispiele! Der Normenkontrollrat liest jeden eingesandten Fall. So will das Gremium, das die Bundesregierung beim Abbau von Bürokratie unterstützt, einen Überblick gewinnen, in welchen Bereichen Bürger und Unternehmen unnötig unter Bürokratie zu leiden haben. In der nächsten Legislaturperiode sollen die Fälle dann angegangen werden. Das Handelsblatt wird in den kommenden Wochen einige Fallbeispiele der Leser vorlegen - und möglichst auch aufzeigen, wie Lösungen aussehen könnten. Auf Wunsch werden die Fälle anonymisiert.

Senden Sie Ihr Beispiel für bürokratischen Ballast bis zum 16. August an buerokratie@handelsblatt.com. Schildern Sie Ihre Erfahrungen möglichst konkret, kurz und kompakt.

Von

str

Kommentare (13)

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Staatsopfer

19.07.2013, 08:52 Uhr

WOW! Weiter so, Handelsblatt! Erst dieser Artikel über die EU-Krake in die Steuertöpfe der Nationen und nun die Aufforderung zum Kampf gegen die Bürokratie! Genau so etwas brauchen wir in Deutschland als Gegengewicht gegen dieses übliche Schwadronieren der öff.rechtl. BezahlQuatschEinrichtungen. Ich hoffe nur, dass die ein oder andere Partei sich des Themas im Wahlkampf annimmt.

fluxus

19.07.2013, 09:03 Uhr

In den meisten Fällen wird der Normenkontrollrat - wie immer - herausfinden, dass es sich nur scheinbar um einen Bürokratieüberbau handelt. Letztlich ist das hier nichts anderes als populistischer Aktionismus. In Wahrheit ist es doch der Bürger selbst, der immer mehr Bürokratie fordert - darin liegt die Schizophrenie.

Beispiel gefällig? Aber gerne.

Die Benzinpreise schwanken. Anstatt sich zu freuen, dass er ab und zu billiger tanken kann als sonst, ärgert sich der Deutsche, dass er ab und zu teurer tankt als sonst. Und fordert eine neue Behörde, die das Schwanken überwachen soll. Sie ist mittlerweile eingerichtet, nach meiner Erinnerung mit über 200 Stellen, entsprechenden Meldewegen und - vor allem - entsprechenden Pensionslasten. Fazit: Die Benzinpreise schwanken immer noch, nur der Bürger zahlt jetzt zusätzlich die immensen Kosten für diese Kontrollstelle.

Menschenfreund

19.07.2013, 09:11 Uhr

Populismus pur. Ähnlich wie bei den Ergüssen des Bundes der Steuerzahler werden sich die meisten "Fälle" erklären und Vorwürfe entkräften lassen.

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