Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

25.01.2014

10:13 Uhr

NRW-Finanzminister

Walter-Borjans rechnet mit Steuererhöhungen

Steuererhöhungen sind in den kommenden Jahren kaum vermeidbar, meint NRW-Finanzminister Norbert Walter-Borjans. Außerdem plädiert er für eine Reichensteuer. Die Finanzdecke für Bund, Länder und Gemeinden sei zu klein.

Norbert-Walter Borjans, Finanzminister von Nordrhein-Westfalen, verspricht: Trotz großer Vorhaben der großen Koalition werde es 2015 keine Neuverschuldung mehr geben. Reuters

Norbert-Walter Borjans, Finanzminister von Nordrhein-Westfalen, verspricht: Trotz großer Vorhaben der großen Koalition werde es 2015 keine Neuverschuldung mehr geben.

BerlinDer nordrhein-westfälische Finanzminister Norbert Walter-Borjans (SPD) hält Steuererhöhungen in den kommenden Jahren kaum für vermeidbar . „Schon unter den günstigen Bedingungen einer Normalkonjunktur halte ich das für schwierig“, sagt Walter-Borjans dem am Montag erscheinenden Magazin „Wirtschaftswoche“ aus Düsseldorf. Sollte es einen wirtschaftlichen Abschwung geben, werde es nach seiner Überzeugung „noch schwieriger“ werden.

„Wenn wir als Wirtschaftsnation in der Champions League weiter vorne mitspielen und mehr für die Bürger hierzulande tun wollen, dann ist die Finanzdecke für Bund, Länder und Gemeinden dafür nach meiner Überzeugung zu klein“, sagte Walter-Borjans weiter. „Da bringt es auch nichts, wenn wir Länder die Decke mehr zu uns rüberziehen, die fehlt dann anderswo“, fügte er hinzu. Er halte eine Reichensteuer für richtig, um „Spitzenverdiener stärker heranzuziehen“, sagte Walter-Borjans.

Größte Volkswirtschaften 2013 - 2028

Rang 10

2013
Kanada
1,8 Billionen Dollar
2028
Kanada
3,7 Billionen Dollar
Quelle: CEBR. Angaben beziehen sich auf das geschätzte Bruttoinlandsprodukt

Rang 9

2013
Italien
2,1 Billionen Dollar
2028
Mexiko
3,7 Billionen Dollar

Rang 8

2013
Russland
2,1 Billionen Dollar
2028
Russland
4,1 Billionen Dollar

Rang 7

2013
Brasilien
2,2 Billionen Dollar
2028
Großbritannien
4,3 Billionen Dollar

Rang 6

2013
Großbritannien
2,65 Billionen Dollar
2028
Deutschland
4,3 Billionen Dollar

Rang 5

2013
Frankreich
2,7 Billionen Dollar
2028
Brasilien
5,1 Billionen Dollar

Rang 4

2013
Deutschland
3,6 Billionen Dollar
2028
Japan
6,4 Billionen Dollar

Rang 3

2013
Japan
5 Billionen Dollar
2028
Indien
6,6 Billionen Dollar

Rang 2

2013
China
8,9 Billionen Dollar
2028
USA
32,2 Billionen Dollar

Rang 1

2013
USA
16,7 Billionen Dollar
2028
China
33,5 Billionen Dollar

Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) versprach in der „Bild am Sonntag“, dass es ungeachtet der milliardenschweren Vorhaben der großen Koalition aus Union und SPD ab dem Jahr 2015 keine Neuverschuldung mehr geben werde. „So steht es im Koalitionsvertrag, und der gilt“, sagte er. Solle es keine „dramatische Verschlechterung der wirtschaftlichen Entwicklung“ geben, sei er „zuversichtlich, dass es uns auch in diesem Jahr gelingt, mit weniger als geplant auszukommen.“

Von

afp

Kommentare (1)

Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.  Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.

Mazi

27.01.2014, 16:45 Uhr

Den Beitrag sollten Sie lesen. HANDELSBLATT-ONLINE hat ihn noch nicht veröffentlicht:

Bundesbank stimmt Zwangsabgabe auf Sparguthaben zu

http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2014/01/27/bundesbank-stimmt-zwangsabgabe-auf-sparguthaben-zu/

Da geht es um viel mehr! Im übrigen muss jedem Leser klar sein, dass der Mann Hehlerware angekauft hat.

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×