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25.03.2012

20:35 Uhr

NRW-Wahlen

Kraft sonnt sich im Umfragehoch

In einer neuen Umfrage legt die SPD in Nordrhein-Westfalen deutlich zu. Die CDU muss hingegen Einbußen hinnehmen. Bei der Frage, was CDU-Herausforderer Norbert Röttgen nach der Wahl machen soll, gibt es kein klares Bild.

Führt in den Umfragen zur NRW-Wahl: Die amtierende Ministerpräsidentin Hannelore Kraft (SPD). dpa

Führt in den Umfragen zur NRW-Wahl: Die amtierende Ministerpräsidentin Hannelore Kraft (SPD).

Berlin.In Nordrhein-Westfalen verfügen SPD und Grüne weniger als zwei Monate vor der Landtagswahl über eine solide Regierungsmehrheit. Nach einer am Sonntag veröffentlichten Umfrage der ARD legte die SPD zwei Punkte auf 40 Prozent zu, die Grünen verloren zwei Punkte und kamen auf zwölf Prozent. Zu den Verlierern zählte auch die CDU, die von 34 auf 32 Prozent im Vergleich zur vergangenen Umfrage vor rund zehn Tagen sank. Den Wiedereinzug in den Landtag verpassen nach der Erhebung die Linkspartei (drei Prozent) und die FDP (vier Prozent). Auch die Piratenpartei muss mit fünf Prozent um den Einzug ins Parlament zittern.

Eine knappe Mehrheit der Befragten von 51 Prozent findet eine Fortsetzung der rot-grünen Landesregierung gut. 46 Prozent favorisieren eine große Koalition aus SPD und CDU. Bei der Frage nach dem bevorzugten Ministerpräsidenten führt Amtsinhaberin Hannelore Kraft (SPD) mit unverändert 57 Prozent deutlich vor ihrem Herausforderer Norbert Röttgen (CDU), der um zwei Punkte auf 28 Prozent zulegen konnte.

Ein Patt gibt es bei der unionsintern umstrittenen Frage, ob Röttgen bereit sein sollte, auch nach einer Wahlniederlage als Oppositionsführer in NRW zu bleiben und dafür sein Amt als Bundesumweltminister aufzugeben. Von den Befragten sagten 39 Prozent, er solle bei einer Niederlage Umweltminister in Berlin bleiben. Ebenfalls 39 Prozent sind dagegen der Ansicht, er solle in jedem Fall in den Düsseldorfer Landtag wechseln. Nur eine Minderheit von 34 Prozent bezeichnet es als wichtig, dass sich Röttgen jetzt festlegt. Dagegen sagten 62 Prozent, dies sei für ihre Wahlentscheidung nicht wichtig. Für die Erhebung wurden zwischen dem 22. und 24. März 1001 Wahlberechtigte befragt.

Von

rtr

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