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30.01.2015

19:35 Uhr

NSA-Affäre

Cyberangriff auf Kanzleramt drei Jahre unbemerkt

Bereits vor drei Jahren soll der erste Cyberangriff auf das Bundeskanzleramt gestartet worden sein – unter Führung des US-Geheimdienstes NSA. Ziel war damals eine Europaexpertin. Der Angriff blieb lange unbemerkt.

Der NSA-Campus in Fort Meade: Schon vor drei Jahren wurde das Bundeskanzleramt abgehört. ap

NSA

Der NSA-Campus in Fort Meade: Schon vor drei Jahren wurde das Bundeskanzleramt abgehört.

BerlinDer Spionageangriff auf eine damalige Europaexpertin des Bundeskanzleramtes ist offensichtlich schon vor knapp drei Jahren gestartet worden. Untersuchungen des privaten Laptops der Referatsleiterin haben laut einem „Spiegel“-Bericht ergeben, dass das Spionageprogramm „Regin“ spätestens im Februar 2012 eingeschleust wurde. Der Trojaner „Regin“ wurde nach einer Analyse des russischen Sicherheitsunternehmens Kaspersky mit hoher Wahrscheinlichkeit unter der Führung des US-Geheimdienstes NSA entwickelt.

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Waren es wieder die USA? Das Computervirus, mit dem eine Mitarbeiterin der Kanzlerin ausspioniert werden sollte, ist nicht genau nachzuverfolgen. Auch der genaue Umfang der Attacke ist noch nicht klar.

Ein vertraulicher Hinweis einer IT-Sicherheitsfirma an das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnologie (BSI) im März 2014 hatte die Ermittler zu der IP-Adresse in der privaten Wohnung der Mitarbeiterin geführt. Eine Überprüfung ihres Dienstrechners ergab dem „Spiegel“ zufolge keine Hinweise auf eine Verbreitung im Bundeskanzleramt.

Die Frau hatte E-Mails zwischen ihrem privaten und ihrem dienstlichen Account verschickt. Der Spionage-Trojaner wurde dem Vernehmen nach über einen USB-Stick vom privaten Laptop ins Kanzleramt eingeschleppt, wo er auf dem Dienst-Laptop von einem Virenscanner bemerkt wurde.

Von

dpa

Kommentare (3)

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Account gelöscht!

30.01.2015, 19:47 Uhr

NSA-AFFÄRE
Cyberangriff auf Kanzleramt drei Jahre unbemerkt

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Schlechtes Zeugnis für die EU !

Da sollte sich die EU schnell überlegen wo man viele neue Arbeitsplätze beschaffen könnte !

Anstatt EZB unnötige Geldüberschwemmungen sinnlos zu betreiben.



Herr Manfred Zimmer

30.01.2015, 21:03 Uhr

Gerüchteweise konnten bei dem Spionageangriff keine Informationen gewonnen werden.

Herr Manfred Zimmer

30.01.2015, 21:04 Uhr

"NSA-AFFÄRE - Cyberangriff ..." Wo sollen denn da Arbeitsplätze sein? Büros sind da!

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