Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

05.07.2013

08:21 Uhr

NSA

Was wusste Merkel über Ausspähung?

Es ist ein schwerer Vorwurf. Und doch spricht der Grüne Ströbele wahrscheinlich aus, was dieser Tage vielen im Kopf herum geistern mag: Es ist möglich, dass die Bundesregierung über die US-Spähaktionen Bescheid wusste.

Es sind keine leichten Tage für Angela Merkel, die wegen ihrer zögerlichen Kritik an den USA immer häufiger selbst ins Kreuzfeuer gerät. AFP

Es sind keine leichten Tage für Angela Merkel, die wegen ihrer zögerlichen Kritik an den USA immer häufiger selbst ins Kreuzfeuer gerät.

BerlinDer Grünen-Bundestagsabgeordnete Hans-Christian Ströbele geht davon aus, dass Bundeskanzlerin Angela Merkel über die Spähaktionen des US-Geheimdienstes NSA informiert war. Er habe den Eindruck, dass die Kanzlerin die Öffentlichkeit an der Nase herumführe, sagte Ströbele am Freitag in der ARD. „Sie verhält sich so, als wenn sie's schon weiß“, sagte der Abgeordnete über Merkel. „Wir haben ganz präzise Anhaltspunkte, dass die Bundesregierung das wusste, und wir wollen jetzt langsam die Wahrheit haben von der Kanzlerin.“

Ströbele, der auch Mitglied des für die Überwachung der Geheimdienste zuständigen Parlamentarischen Kontrollgremiums ist, sprach sich für eine Aufnahme Edward Snowdens in Deutschland aus. Der ehemalige US-Geheimdienstmitarbeiter und Enthüller der NSA-Spähaktionen sollte in ein Zeugenschutzprogramm aufgenommen werden, sagte Ströbele. Dies sollte man ihm anbieten, wenn er alle Beweise auf den Tisch lege. Man könne Snowden auch außerhalb des Asylrechts ein Aufenthaltsrecht gewähren.

Snowden hatte Informationen über Spähprogramme an Medien weitergegeben. Gegen ihn wird deswegen in den USA ermittelt. Der 30-Jährige hält sich offenbar noch immer im Transitbereich des Moskauer Flughafens Scheremetjewo auf.

Von

rtr

Kommentare (21)

Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.  Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.

Account gelöscht!

05.07.2013, 08:47 Uhr

Man ist und war voll informiert, das bestätigen auch Österreicher der Politik und ehemalige NSA Mitarbeiter. Was diese Regierung treibt, selbst ohne diesen Datenskandal ist ein Verbrechen am Volk und muss endlich vor ein Gericht mit harter Verurteilung gebracht werden.

http://webcache.googleusercontent.com/search?q=cache%3Ahttp%3A%2F%2Fwww.welt.de%2Fpolitik%2Fausland%2Farticle117571925%2FEhemaliger-NSA-Agent-wirft-Merkel-Heuchelei-vor.html

Tabu

05.07.2013, 09:22 Uhr

Warum soll Merkel mehr als der BND gewußt haben.
Und Friedrich weiß wie immer nix.
Kohl sagte über den BNd..ich lese lieber die Züricher
Zeitung,da erfahre ich mehr,als dass,was der BND zu
berichten hat"
Schon damals also vollkommen überflüssig.
Man sieht an Snowden,wie nahe man an der Quelle
sitzen und IT Spezialist sein muß.
Für alle für uns hier böhmische Dörfer.
Und Merkel ist schon froh,ihr Handy bedienen
zu können.
Gestern bei Illgner der Erich Schmidt-Eenboom.
Fragt der doch nach Deutschlands Souveränität lol.

Der wurde Jahrelang vom BND beobachtet samt Video-
Überwachung in seinem Büro.
Zu lesen 2005 im Handelsblatt.
Was wußte Schröder damals.
http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/bnd-skandal-journalisten-bespitzeln-war-wohl-chefsache/2653606.html

Das England,Frankreich und Amerika uns nicht aus ihren
Fängen lassen werden ..uns weiter wie bei der
Wiedervereinigung erniedrigen wollen,ist die
wahre Triebfeder..Da gibt es nichts zu verharmlosen.

Die drei,sind noch mitten im Krieg gegen Deutschland.
Im Wirtschaftskrieg..wie immer.

elly

05.07.2013, 09:37 Uhr

Aber das ganze Theater um wissen oder nicht wissen ist dem Wähler wurscht! Siehe Politbarometer.

Er, der Dumpfwähler hat sich in Merkel verbissen und sie wird ab September wieder Zeit haben zu schweigen!

Ein Volk das so tickt hat wohl nichts besseres verdient!

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×