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18.07.2013

11:40 Uhr

Öffentlicher Dienst

Mehr Personal für Kitas und Hochschulen

Die Beschäftigung im öffentlichen Dienst steigt: Kitas und Hochschulen haben aufgestockt. Doch nur bei Kitas werden die neuen Mitarbeiter überwiegend auf Dauer eingestellt, an Unis gibt es meist befristete Arbeitsverträge.

Tageseinrichtungen für Kinder: Hier ist der Beschäftigungszuwachs besonders stark. Mitte vergangenen Jahres haben 5,5 Prozent oder 9200 Menschen mehr in Kitas gearbeitet als noch 2011. dapd

Tageseinrichtungen für Kinder: Hier ist der Beschäftigungszuwachs besonders stark. Mitte vergangenen Jahres haben 5,5 Prozent oder 9200 Menschen mehr in Kitas gearbeitet als noch 2011.

WiesbadenDie Einstellung von mehr Personal in Kindertageseinrichtungen und an Hochschulen hat im vergangenen Jahr für mehr Beschäftigung im öffentlichen Dienst gesorgt. Insgesamt hätten Mitte 2012 in Deutschland rund 4,62 Millionen Menschen für Bund, Länder, Kommunen oder andere öffentliche Einrichtungen gearbeitet, teilte das Statistische Bundesamt am Donnerstag in Wiesbaden mit. Dies seien 0,3 Prozent oder insgesamt 14.400 Beschäftigte mehr gewesen als noch im Vorjahr.

Besonders stark sei der Beschäftigungszuwachs bei den Kindertageseinrichtungen gewesen, teilten die Statistiker mit. Dort hätten Mitte vergangenen Jahres 5,5 Prozent oder 9200 Menschen mehr gearbeitet als noch 2011. An den Hochschulen seien 2,6 Prozent Menschen mehr tätig gewesen, was einem Plus von 12.700 Jobs im Vergleich zum Vorjahr entsprochen habe. An den Hochschulen sei der Beschäftigungszuwachs hauptsächlich auf befristete Arbeitsplätze zurückzuführen gewesen. An den Kitas sei zum überwiegenden Teil neues Personal auf Dauer eingestellt worden.

Bildungserfolg und soziale Schichten

Schulerfolg hängt von sozialer Herkunft ab

Die Lehrer sind sich einig: Der Schulerfolg hängt maßgeblich von der sozialen Herkunft ab.

Der Einfluss der sozialen Schicht des Elternhauses auf die Leistung von Schülern ist sehr groß, sagen 33 Prozent der Lehrer, groß sagen 49 Prozent der Lehrer und gar nicht groß sagen 15 Prozent. Unentschieden sind drei Prozent der Lehrer.

Lehrer sehen zunehmende soziale Differenzierung

18 Prozent der Lehrer haben den Eindruck, dass die Leistungsunterschiede zwischen den Kindern aus verschiedenen sozialen Schichten zu 60 Prozent an Grundschulen zugenommen haben, 17 Prozent haben den Eindruck, die Unterschiede haben zu 63 Prozent an Haupt/Realschulen zugenommen, 37 Prozent meinen, der Unterschied habe an Gymnasien zu 45 Prozent zugenommen.

Mittlere soziale Schichten

Von Kinder aus mittleren sozialen Schichten besuchen 52 Prozent ein Gymnasium, 33 Prozent eine Realschule, sieben Prozent eine Hauptschule, acht Prozent eine Mischform aus Haupt- und Realschule und 13 Prozent eine Gesamtschule.

Schwächere soziale Schichten

Von Kindern, deren Eltern aus schwächeren sozialen Schichten sind, besuchen 30 Prozent ein Gymnasium, 34 Prozent eine Realschule, 17 Prozent eine Hauptschule, elf Prozent eine Mischform aus Haupt- und Realschule und 18 Prozent eine Gesamtschule.

Höhere soziale Schichten

Von Kindern aus höheren sozialen Schichten besuchen 70 Prozent ein Gymnasium, 25 Prozent eine Realschule, fünf Prozent eine Hauptschule, ein Prozent eine Mischform aus Haupt- und Realschule und 14 Prozent eine Gesamtschule.

Mehr als die Hälfte der 4,62 Millionen Beschäftigten im öffentlichen Dienst (rund 51 Prozent) seien Mitte 2012 von den Bundesländern beschäftigt worden - überwiegend im Bildungswesen, teilte das Statistische Bundesamt mit. Arbeitsplätze im öffentlichen Dienst bei den Kommunen hätten rund 30 Prozent ausgemacht. Rund elf Prozent seien für den Bund tätig gewesen, acht Prozent für die Sozialversicherungsträger und die Bundesagentur für Arbeit.

Von

afp

Kommentare (3)

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Nachwuchs

18.07.2013, 14:16 Uhr

Mehr Einstellungen? Lese ich die Medien, werden keine Fachkräfte eingestellt, sondern nur Quereinsteiger ( "Ausbildung 3 Tage"). Warum werden die normal ausgebildeten Leute derart verachten? Warum sind unsere Kinder so unwichtigt und stehen noch unterhalb von Ausländer? Wieso zahlen wir unseren Erziehern nicht ein mens hliches gehalt, sonder geben nur Geld aus für kriminelle Asylanten, die uns erpressen und Millionen an Schleueser zahlen? Wieso verlangt man von diesen nicht Zivilcourage und Aufbau des Heimatlandes? Ist dies nur für Deutsche?

Account gelöscht!

18.07.2013, 19:02 Uhr

MEHR STAATSKOSTEN, MEHR STEUERN, MEHR ARBEIT FÜR ELTERN

Das Angebot der öffentlichen Kinderbetreuung ist nämlich eine Katze, die sich den Schwanz beißt.

Die Kitas sind nicht einfach so ein "Geschenk", und bringen ihren zweifelhaften Nutzen der Fremdbetreuung von Kleinst und Kleinkindern. Die Kindertagesstätten müssen nicht nur errichtet sondern auch unterhalten werden- dauerhaft. Und das verlangt nach Geld.

Durch Ausbau der Kindergarten und Kinderkrippen, entstehen zusätzliche Kosten von öffentlichen Mitteln, die in schlimmsten Fall zu höheren Steuern und Sozialausgaben führen, derentwegen Eltern noch mehr und länger arbeiten müssen und noch mehr Zeit für ihre Kinder haben.

Nachwuchs

18.07.2013, 19:24 Uhr

Nicht mehr Sreuern durch Kinder, sondern die Mehr-Steuer entstehen nur, weil wir jeden Asylanten, Sozialschmarotzer, die Schleuser fürstlich entlohnen aufnehmen. Außerdem müssen wir Europa bezahlen zu Gunsten der Anderen, damirt diese früher in rente gehen können bzw.Millionäre keine Steuern zahlen müssen.

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